Olympiaturm München soll häufiger beleuchtet werden

Der Olympiaturm ist das höchste Wahrzeichen Münchens. Und künftig soll der Fernsehturm häufiger zu Großereignissen und Gedenkstunden angestrahlt werden.
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2016 leuchtete der Olympiaturm anlässlich des St. Patricks Day grün.
imago 2016 leuchtete der Olympiaturm anlässlich des St. Patricks Day grün.

München - Viele Weltstädte lassen ihre Wahrzeichen zu den verschiedensten Anlässen erstrahlen. Nach dem Amoklauf in München leuchtete beispielsweise der Eiffelturm in Paris in den Deutschen Nationalfarben. Auch das Empire State Building in New York erstrahlt immer wieder, um auf die unterschiedlichsten Ereignisse symbolisch aufmerksam zu machen.

Der Münchner Olympiaturm erstrahlte auch schon häufiger in bunten Farben. So beisbielsweise 2016 anläslich des St. Patricks Day in Grün.

Nach dem Amoklauf in München im Juli 2016 stellten die CSU-Stadträte Kristina Frank und Hans Podiuk den Antrag, dass auch der Olympiaturm nach dem Vorbild des Eiffelturms regelmäßig zu Großereignissen und Gedenkstunden beleuchtet werden solle.

Der Olympiaturm sei als das höchste Wahrzeichen Münchens weithin sichtbar. Daher biete er sich für Lichtprojektionen geradezu an, heißt es in dem Antrag

Obwohl die Beleuchtung des Olympiaturms nicht in die Zuständigkeit des Stadtrats fällt, wird seiner Intention nun entsprochen. Denn auch die zuständige Olympiapark München GmbH ist von dem Antrag angetan.

Den Olympiaturm als Landmarke sichtbar machen

Für die bisherigen Lichtinstalationen wurden mobile Floorspots benutzt. Um den Turm in Zukunft mehrfarbig und visuell anspruchsvoll zu beleuchten, wäre die Anschaffung von weiteren, hochwertigen Floorspots notwendig. Die Investitionssumme beläuft sich auf zirka 10.000 Euro.

Dauerhafte, feste Installationen für Lichtprojektionen seien aus wirtschaftlichen und denkmalschutzrelevanten Gründen schwierig umsetzbar, erklärt die Olympiapark GmBH.

Überhaupt soll die Beluchtung des Olympiaturm maßvoll eingesetzt werden. Alles Andere verbiete ohnehin der Denkmalschutz.

"Lichtinszenierungen können besondere Akzente setzen, die zum architektonisch herausragenden Umfeld passen und so auf sympathische Weise den Olympiaturm auch im Dunkeln als Landmarke Münchens sichtbar machen. Gleichzeitig kann mit dem Spiel der Farben dezent auf besondere Ereignisse hingewiesen werden", heißte es von der Olympiapark GmBH.

Künftig kann also zu internationalen Feiertagen und als Solidaritätsbekundung mit anderen Nationen der Olympaturm belauchtet werden. Allerdings maximal fünf bis sechs Mal pro Jahr sollen solche Lichtinszinierungen stattfinden, die ihrerseits auf ein bis zwei Tage beschränkt sein sollen.

Lesen Sie auch - Olympiaturm: Ein Blick ins Herz des Giganten

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