NSU-Untersuchungsausschuss hört Polizisten

Drei Polizisten, die mit den erfolglosen Ermittlungen befasst waren, werden am Dienstagnachmittag vom Landtags-Untersuchungsausschuss vernommen.
| dpa
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Der Bayerische Landtag im Maximilianeum. Ganz in der Nähe wurde das tote Baby abgelegt
Gregor Feindt Der Bayerische Landtag im Maximilianeum. Ganz in der Nähe wurde das tote Baby abgelegt

München – Der Landtags-Untersuchungsausschuss zu den fünf Morden der Neonazi-Terrorgruppe NSU in Bayern setzt am Dienstag (13.30) seine Arbeit fort.

Auf der Tagesordnung steht die Zeugenvernehmung von drei Polizisten, die mit den erfolglosen Ermittlungen befasst waren.

Vor Beginn der Sitzung im Münchner Maximilianeum will die CSU ihre Zwischenbilanz des Untersuchungsausschusses vorstellen. Inzwischen steht fest, dass in den 1990er-Jahren die späteren NSU-Täter vor ihrem Untertauchen häufiger zu rechtsextremen Veranstaltungen nach Bayern reisten als bislang bekannt. Doch gibt es weiter lediglich Vermutungen und keinen zweifelsfreien Nachweis, dass führende bayerische Rechtsextremisten über die NSU-Morde informiert gewesen sein könnten oder die Serienmörder unterstützten.

Der Untersuchungsausschuss muss seine Arbeit bis zu den Sommerferien abschließen, da dann die Wahlperiode endet. 

 

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