NSU-Prozess: Gericht streicht Termine

Wegen der angeschlagenen Gesundheit von Beate Zschäpe hat das OLG München weitere Verhandlungstermine im NSU-Prozess gestrichen.
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Beate Zschäpes Gesundheit ist der Grund für die Streichung der Verhandlungstage (Archivbild).
dpa Beate Zschäpes Gesundheit ist der Grund für die Streichung der Verhandlungstage (Archivbild).

Wegen der angeschlagenen Gesundheit der Hauptangeklagten Beate Zschäpe hat das Oberlandesgericht (OLG) München weitere Verhandlungstermine im NSU-Prozess gestrichen.

München - Bis Mitte Mai wird es statt drei Prozesstagen pro Woche nur zwei geben, teilte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl am Mittwoch mit. Wie es danach weitergehe, sei offen und hänge von "den tatsächlichen Umständen" ab.

Bereits im März war wegen Zschäpes labiler Gesundheit jede Woche ein Verhandlungstag abgesetzt worden. Sie muss sich in dem Prozess für zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle des "Nationalsozialistischen Untergrunds" verantworten. Sie sitzt seit November 2011 ununterbrochen in Untersuchungshaft.

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