Neues vom Eisbach! Drei Meter lange, grüne Welle erzeugt – eine schlechte Nachricht gibt es trotzdem

Nach einem erfolgreichen Versuch konnte die Welle wiederbelebt werden. Die hielt allerdings nicht lange. So geht es jetzt weiter.
Anna Kelbel |
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Können die Surfer in München endlich aufatmen?
Können die Surfer in München endlich aufatmen? © Jan Krattiger

Der Münchner Hochschulprofessor und Strömungsmechaniker Robert Maier-Staude hat am Freitag vergangene Woche einen ersten Vorversuch mit Holzbrettern (sog. Kickern) und Kies durchgeführt. Nun veröffentlichte die Hochschule die Ergebnisse seines Experiments.

Erfolgreicher Versuch

Die gute Nachricht zuerst: "Der Versuch war erfolgreich", heißt es in der Pressemitteilung. Dank der Kicker konnte eine rund drei Meter lange, grüne Welle erzeugt werden. Als die Holzbretter jedoch entfernt wurden, brach sie bald darauf wieder zusammen.

Kies, der im Anschluss in drei verschiedenen Körngrößen in den Eisbach geschüttet wurde, konnte sich im Bereich der grünen Welle ab- und anlagern. Allerdings: "Rechts von der Stoßwelle wurden auch die größten Kiesel von der Strömung durch das Tosbecken stromabwärts transportiert", berichtet die Hochschule.

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Schlechte Nachrichten?

Jetzt die schlechte Nachricht: Es wird wohl noch etwas dauern am Eisbach. "Es ist im Moment der Einbau einer dreiteiligen Rampe erforderlich“, so Meier-Staude. Die Rampe muss für rund drei Monate im Bach bleiben, "bis sich die Sohle so weit renaturiert hat, dass sich die Strömung auch ohne Rampe wieder ablöst und die grüne Welle entsteht."

Außerdem sollen zwei Kubikmeter Kies direkt hinter das Tosbecken geschüttet werden. Der Wasserrechtsantrag für den Rampeneinbau ist bereits gestellt. Das Klimareferat gibt bereits am Mittwoch auf AZ-Nachfrage bekannt: "Derzeit prüfen wir den Antrag." 

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11 Kommentare
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  • Huldreich am 30.11.2025 14:13 Uhr / Bewertung:

    2025 Jahr der Sch..Eisbachwelle! Endlich Schluss damit, es nervt
    Nur noch🤮🤮🤮👎🏿👎🏿👎🏿👺

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  • Witwe Bolte am 30.11.2025 10:59 Uhr / Bewertung:

    Wie viel Steuergeld wird eigentlich noch für das Experiment Surfwelle verschwendet?
    Nur eine winzige Minderheit der Münchner & innen ist auf die Welle scharf. Sie können aber auch gern nach Hallbergmoos fahren.

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  • Gelegenheitsleserin am 02.12.2025 11:13 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Witwe Bolte

    @Witwe Bolte
    "Nur eine winzige Minderheit der Münchner & innen ist auf die Welle scharf. Sie können aber auch gern nach Hallbergmoos fahren."

    Aber ziemlich viele Touristen zieht (zog) die Welle an.
    Wollen Sie die auch nach Hallbergmoos schicken?

    Die Stadt ist an der Wiederherstellung nicht wegen "ein paar Surfer*innen" interessiert, sondern weil die Welle eine Sehenswürdigkeit ist.

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