Neue Tram für München: So schaut sie aus!

Neue Trambahnen von Siemens für München. Der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft hat schon acht der schnittigen Avenio-Bahnen bestellt. Kosten: 29 Millionen Euro.
| Nina Job/dapd
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Schnittiger als die Vario-Tram: Die neue Straßenbahn für München vom Typ Avenio. Sie soll Bereits Ende 2013 fahren und wird von Siemens in Wien hergestellt.
MVG 13 Schnittiger als die Vario-Tram: Die neue Straßenbahn für München vom Typ Avenio. Sie soll Bereits Ende 2013 fahren und wird von Siemens in Wien hergestellt.
Diese Version der Avenio hat Siemens für Katar gefertigt. Auf einer Strecke von 11,5 Kilometern mit 25 Stationen werden 19 Straßenbahnen vom Typ Avenio komplett oberleitungsfrei fahren.
Siemens 13 Diese Version der Avenio hat Siemens für Katar gefertigt. Auf einer Strecke von 11,5 Kilometern mit 25 Stationen werden 19 Straßenbahnen vom Typ Avenio komplett oberleitungsfrei fahren.
So sieht die Avenio-Version für Den Haag aus: Die Fahrzeuge werden in Wien gefertigt und ab Februar 2014 an den Kunden ausgeliefert.
Siemens 13 So sieht die Avenio-Version für Den Haag aus: Die Fahrzeuge werden in Wien gefertigt und ab Februar 2014 an den Kunden ausgeliefert.
Oder so: Siemens baut 40 vierteilige 100-Prozent-Niederflur-Straßenbahnen vom Typ Avenio für Den Haag.
Siemens 13 Oder so: Siemens baut 40 vierteilige 100-Prozent-Niederflur-Straßenbahnen vom Typ Avenio für Den Haag.
Ganz neutral in weiß. Für München kommen die Avenio-Bahnen selbstverständlich in blau daher.
Siemens 13 Ganz neutral in weiß. Für München kommen die Avenio-Bahnen selbstverständlich in blau daher.
Die Vario-Tram: mit ihr gab es bis zuletzt immer wieder Ärger.
Ronald Zimmermann 13 Die Vario-Tram: mit ihr gab es bis zuletzt immer wieder Ärger.
Im MVG-Museum in der Ständlerstraße 20 kann man sich nostalgische Verkehrsmittel anschauen. Wir haben einen kleinen Rundgang gemacht.
Sigi Müller 13 Im MVG-Museum in der Ständlerstraße 20 kann man sich nostalgische Verkehrsmittel anschauen. Wir haben einen kleinen Rundgang gemacht.
Das waren Zeiten! Ein von Pferden gezogener Wagen der „Ringlinie“ im Museum.
Sigi Müller 13 Das waren Zeiten! Ein von Pferden gezogener Wagen der „Ringlinie“ im Museum.
Eurofreie Zone: ein Münzwechsler mit Kurbel. Links der Fahrkartenautomat, der nur 2-DM-Stücke nimmt.
Sigi Müller 13 Eurofreie Zone: ein Münzwechsler mit Kurbel. Links der Fahrkartenautomat, der nur 2-DM-Stücke nimmt.
Keine Kuhglocke, sondern ein Bremssandstreuer unter einem Tramwagen. Die gibt’s bis heute noch.
Sigi Müller 13 Keine Kuhglocke, sondern ein Bremssandstreuer unter einem Tramwagen. Die gibt’s bis heute noch.
Eine „Bedarfshaltestelle der Strassenbahn“. Diese Tram fuhr einst Richtung Färbergraben.
Sigi Müller 13 Eine „Bedarfshaltestelle der Strassenbahn“. Diese Tram fuhr einst Richtung Färbergraben.
Zum Willibaldplatz oder in die Lautensackstraße? An diesem Schaffnerstand ist man richtig.
Sigi Müller 13 Zum Willibaldplatz oder in die Lautensackstraße? An diesem Schaffnerstand ist man richtig.
Wer vom Hauptbahnhof zur Theresienhöhe will, kann sich an diesen nicht mehr ganz aktuellen Schildern orientieren.
Sigi Müller 13 Wer vom Hauptbahnhof zur Theresienhöhe will, kann sich an diesen nicht mehr ganz aktuellen Schildern orientieren.

Neue Trambahnen von Siemens für München. Der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft hat schon acht der schnittigen Avenio-Bahnen bestellt. Kosten: 29 Millionen Euro.

München - Der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft, Herbert König, hat am Freitag bei Siemens acht neue Trambahnen für München bestellt. Kosten: rund 29 Millionen Euro. Die neuen Bahnen vom Typ Avenio schauen schnittiger aus als die Vario-Bahnen des Berliner Herstellers Firma Stadler Pankow, mit denen es immer wieder Probleme gab.

Lesen Sie hier: Museum der MVG - Mit zwei PS in die Vergangenheit

Nach Aussage von Siemens werden die Avenio-Trambahnen mehr Türen bekommen als die bisherigen Niederflur-Trams, nämlich acht. Dadurch können mehr Leute gleichzeitig ein- und aussteigen. Auch sollen die neuen Züge um rund 15 Dezibel leiser sein als Fahrzeuge älterer Bauart. Siemens hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bereits ab 9. Dezember 2013 sollen die ersten sechs Avenio-Bahnen durch München fahren. job

Jochen Eickholt, der bei Siemens die Sparte Rail Systems ab 1. Oktober leiten wird, sprach von einem „eminent wichtigen Auftrag eines deutschen Leitkunden“. Eine Bahn bietet rund 220 Personen Platz. Die Fahrgäste können durch acht Doppeltüren ohne Stufen in die Niederflur-Straßenbahn ein- und aussteigen.

Siemens lieferte dem MVG bereits die elektrische Ausrüstung für 88 Straßenbahnen, die seit 1994 im Betrieb sind. Auch an allen U-Bahnen der bayerischen Landeshauptstadt ist der Konzern nach eigenen Angaben beteiligt. Zuletzt bestellte die Verkehrsgesellschaft 21 neue U-Bahnen des Typs C2. Die ersten Fahrzeuge sollen Ende 2013 ausgeliefert werden.

Bisher haben Kunden aus Den Haag und Katar den „Avenio“ bestellt. Der Gastgeber der Fußball-Weltmeisterschaft 2022, Katar, orderte bei Siemens neben 19 Straßenbahnen auch die Signal- und Kommunikationstechnik, das Elektrifizierungssystem und die Ausstattung eines Depots. Der Auftragswert beträgt mehr als 100 Millionen Euro.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren