Eisbachwellen-Drama geht in die nächste Runde: Das verrät Neu-OB Krause jetzt

Münchens neue Stadtspitze macht Tempo: Nur eine Woche nach seiner Wahl nennt OB Dominik Krause erstmals ein Datum für die Rückkehr der Eisbachwelle.
von  AZ
Da hatten die Surfer noch ihren Spaß: Sommer 2024 an der Eisbachwelle im Englischen Garten. Können sich bald wieder Schaulustige um das Münchner Wahrzeichen versammeln?
Da hatten die Surfer noch ihren Spaß: Sommer 2024 an der Eisbachwelle im Englischen Garten. Können sich bald wieder Schaulustige um das Münchner Wahrzeichen versammeln? © Peter Kneffel/dpa

Seine Wahl ist gerade eine Woche her, doch Münchens neuer OB Dominik Krause hat schon Pläne für eines von Münchens Sorgenkindern. Denn die Wiederherstellung der Eisbachwelle ist längst nicht abgeschlossen – ein Problem, das er nun von Dieter Reiter erbt.

Wann das Surfen an der Eisbachwelle zurückkehrt, beschäftigt die Stadt schon lange – und Krause hat nun erstmals einen konkreten Zeitrahmen genannt. In seinem ersten Radio-Interview nach der Stichwahl bei Gong 96.3 kündigte er an, dass die weltbekannte Surfwelle zum Start der Sommerferien wieder geöffnet werden soll. "Spätestens, hoffe ich“, betonte Krause.

Eisbachwelle vor dem Comeback? Das sagt Dominik Krause

Die Verzögerung erklärt der neue Oberbürgermeister vor allem mit Sicherheitsgründen: Nach dem tödlichen Unfall im April 2025 müsse zunächst sichergestellt werden, dass ein solcher Vorfall nicht erneut passieren kann. Erst vor Kurzem hatten Surfer eigenmächtig versucht, die Welle mithilfe eines Gitters wiederherzustellen. Krause machte jedoch deutlich, dass dieser Aufbau außerhalb der offiziellen Abstimmung mit der Stadt erfolgte und daher wieder rückgängig gemacht werden musste.

Gleichzeitig versichert Krause, dass die Stadt weiterhin eng mit der Surf-Community zusammenarbeitet. Ziel sei eine Lösung, die sowohl sicher als auch von allen Beteiligten mitgetragen wird.

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