Was diese beiden Gürteltier-Babys mit Ostereiern gemeinsam haben

Klein und rund und schwer zu finden – das gilt nicht nur für Ostereier, sondern vor allem für Gürteltierbabys. Gustav und Gerlinde, die beiden Südlichen Kugelgürteltiere im Tierpark Hellabrunn, sind schon zum dritten Mal Eltern geworden.
Laut Tierpark entwickelt sich der Nachwuchs gut, nur eine Geschlechtsbestimmung sei derzeit noch nicht möglich. Kugelgürteltiere zählen zu den wenigen Säugetieren mit einem knöchernen Außenpanzer und sind die einzigen Gürteltiere, die sich bei Gefahr vollständig zu einer Kugel zusammenrollen können. Um das Jungtier zu entdecken, müssen Besucher daher Geduld und einen wachen Blick mitbringen.
Wie eine Ostereier-Suche
Kugelgürteltiere sind wahre Meister des Versteckens: Sie nutzen hohle Baumstämme, dichte Vegetation oder weichen Boden, um sich einzugraben, als Unterschlupf. So wird der Tierparkbesuch derzeit ein wenig zur Fortsetzung der Ostereiersuche, nur eben auf Hellabrunner Art. Die Kugelgürteltier-Familie lebt seit 2024 in einer neugestalteten Anlage in der Welt der kleinen Affen.