Nacht der Fledermäuse – Batnight in Hellabrunn

Sie wollten schon immer Ihr Wissen über Fledermäuse erweitern? Dann haben Sie Ende August im Tierpark Hellabrunn die Gelegenheit dazu.
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Tierpark Hellabrunn/ Fran Wiesner 3
... der Palmenflughund ...
Tierpark Hellabrunn/ Fran Wiesner 3 ... der Palmenflughund ...
... und der Riesenflughund.
Tierpark Hellabrunn/ Fran Wiesner 3 ... und der Riesenflughund.

Sie wollten schon immer Ihr Wissen über Fledermäuse erweitern? Dann haben Sie Ende August im Tierpark Hellabrunn die Gelegenheit dazu.

München -Fledermäuse haben leider einen schlechten Ruf. Nicht zuletzt wegen den Märchen mit Vampiren. Dabei handelt es sich hierbei um durchaus interessante und nützliche Tiere. Sie sind nämlich einzigen Säuger, die aktiv fliegen können. Einmalig ist auch ihr Orientierungssinn: Sie loten mittels Echoortung im Ultraschallbereich ihre Umgebung aus und hören dadurch sowohl Hindernisse als auch Beutetiere.

Auch wenn sie nur selten zu beobachten sind, so erfüllen Fledermäuse äußerst wichtige ökologische Funktionen, ob als Bestäuber oder Mückenjäger. Die in Bayern lebenden Fledermäuse ernähren sich ausschließlich von Insekten, was sie zu äußerst nützlichen Schädlingsbekämpfern macht. So frisst eine einzige Wasserfledermaus im Laufe eines Sommers etwa 60.000 Mücken.

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Batnight im Tierpark Hellabrunn

Wer mehr über die fliegenden Säuger erfahren möchte, sollte sich am 29. und 30. August zur Batnight im Tierpark Helabrunn begeben. An der Fledermaus-Nacht beteiligen sich verschiedene Institutionen und Naturschutzorganisationen in über 30 Ländern. Diese findet seit 1997 immer am letzten Wochenende im August statt. Dabei werden die Fledermäuse als bedrohte Tiergruppe in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses gestellt und die Hintergründe der Gefährdung erläutert.

Gerade im Spätsommer, etwa ab Ende August, suchen viele heimische Fledermausarten nach geeigneten Winterquartieren, die ihnen für die Wintermonate ausreichend Schutz bieten. In dieser Zeit sind sie daher besonders gut zu beobachten. In der Fledermausgrotte im Tierpark Hellabrunn lassen sich übrigens Fledermäuse auch tagsüber in Aktion erleben.

Hier erklärt an diesem Wochenende ein Zoo-Guide alles Wissenswerte und Interessante über die in der Grotte lebenden, fruchtfressenden südamerikanischen Brillenblattnasen, aber auch über die auf dem Tierparkgelände vorkommenden einheimischen Fledermausarten. Die Besucher können dabei mit Hilfe eines Fledermaus-Detektors die Ortungs-, Orientierungs- und Kommunikationslaute der Fledermäuse, die im Ultraschallbereich liegen, belauschen. Außerdem können im Tierpark in der Dschungelwelt die zwei Flughundarten Indischer Riesenflughund und Palmenflughund beobachtet werden. Fledermäuse und Flughunde bilden gemeinsam die Ordnung der Fledertiere, die mit etwa 1.100 Arten die zweitgrößte Säugergruppe nach den Nagetieren darstellt.

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