Nachhaltig im Norden: Über 200 neue Wohnungen in Feldmoching

In Feldmoching hat die Münchner Wohnen neue bezahlbare Wohnungen für weitere 400 Mieter fertiggestellt. Dabei setzt die städtische Gesellschaft auf ökologisches Bauen mit Holzhybrid-Bauweise, Fernwärme, Mobilitätskonzept und mehr.
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Eine Luftaufnahme des Neubaugebiets an der Hochmuttinger Straße in Feldmoching. Nach dem ersten Bauabschnitt mit 101 Wohnungen im Jahr 2024 wurden nun weitere 161 Wohnungen fertiggestellt.
Eine Luftaufnahme des Neubaugebiets an der Hochmuttinger Straße in Feldmoching. Nach dem ersten Bauabschnitt mit 101 Wohnungen im Jahr 2024 wurden nun weitere 161 Wohnungen fertiggestellt. © Thilo Härdtlein

Jetzt ist auch der zweite Bauabschnitt fertig: In ihrem Neubauprojekt an der Hochmuttinger Straße hat die Münchner Wohnen weitere 161 bezahlbare Wohnungen fertiggestellt.

Blick über das Neubauprojekt an der Hochmuttinger Straße.
Blick über das Neubauprojekt an der Hochmuttinger Straße. © Thilo Härdtlein

Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt aus dem Jahr 2024 sind so nur wenige Straßen vom Feldmochinger Bahnhof und der U-Bahn-Station entfernt insgesamt 262 neue Wohnungen entstanden. Allein in den jetzt fertiggestellten Wohnungen können etwa 400 Mieterinnen und Mieter ein neues Zuhause finden.

Auch Wohnungen für soziale Zwecke sind vorgesehen

Von den 161 Wohnungen sind 27 einkommensorientiert geförderte Wohnungen (EOF), 72 im München Modell Miete (MMM), sowie 62 Wohnungen für Haushalte mit mittlerem Einkommen (KMB) vorgesehen. 20 dieser Wohnungen werden außerdem der Jugendhilfe zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird das soziale Angebot durch zwei Pflegewohngemeinschaften sowie zwei Sorgende Hausgemeinschaften, erklärt die Münchner Wohnen.

Ein Spielplatz mit einem der neuen Wohnhäuser im Hintergrund.
Ein Spielplatz mit einem der neuen Wohnhäuser im Hintergrund. © Thilo Härdtlein

Vorbild ist der Prinz-Eugen-Park

Das Ensemble des zweiten Bauabschnitts umfasst acht Einzelgebäude – vier sogenannte Riegelbauten und vier Punkthäuser. Besonderes Augenmerk liege auf der Nachhaltigkeit des Projekts, das sich an der ökologischen Mustersiedlung im Bogenhausener Prinz-Eugen-Park orientiert: Die Riegelbauten wurden in Holzbauweise mit einem Mindestanteil von 150 Kilogramm nachwachsenden Rohstoffen pro Quadratmeter Wohnfläche errichtet. Bei den Punkthäusern kam eine Holz-Hybridbauweise mit mindestens 50 Kilogramm nachwachsenden Rohstoffen pro Quadratmeter zum Einsatz. Damit leiste das Projekt einen Beitrag zur CO₂-Reduktion und zum ressourcenschonenden Bauen, so die Münchner Wohnen.

Innenansicht aus einem Balkon heraus.
Innenansicht aus einem Balkon heraus. © Thilo Härdtlein

Beitrag zur Klimaneutralität der Stadt

Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, zusätzlich wurde eine Fotovoltaikanlage installiert. Eine Mobilitätsstation mit unterschiedlichen Angeboten soll der Mieterschaft nachhaltige Mobilität ermöglichen.

"In Feldmoching setzt die Münchner Wohnen ein Zeichen für klimagerechtes Wohnen“, sagt deren Technische Geschäftsführerin Gabriele Meier. Dies mache die Gebäude "zu einem wichtigen Baustein für das klimaneutrale München von morgen.“

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  • tutnixzursache vor einer Stunde / Bewertung:

    Zum Glück hat München nahezu unendlichen Baugrund zur Verfügung, da macht es nichts aus, wenn man verschwenderisch nur 3 Etagen, ach und ganz mutig auch mal 4 Etagen, baut.

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  • FRUSTI13 vor 47 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von tutnixzursache

    Ja, es ist einfach unfassbar, wie Verschwenderisch immer noch mit Grund- und Boden umgegangen wird!

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  • Boandl_kramer vor 18 Minuten / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von tutnixzursache

    Da ist viel geförderter Wohnraum mit dabei. Man hat da wahrscheinlich bewusst nur drei Geschosse gebaut um so bei der Statik günstiger wegzukommen und den Aufzug einsparen zu können, der allein die Mietnebenkosten verdoppeln kann.

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