Nachhaltig im Norden: Über 200 neue Wohnungen in Feldmoching
Jetzt ist auch der zweite Bauabschnitt fertig: In ihrem Neubauprojekt an der Hochmuttinger Straße hat die Münchner Wohnen weitere 161 bezahlbare Wohnungen fertiggestellt.

Zusammen mit dem ersten Bauabschnitt aus dem Jahr 2024 sind so nur wenige Straßen vom Feldmochinger Bahnhof und der U-Bahn-Station entfernt insgesamt 262 neue Wohnungen entstanden. Allein in den jetzt fertiggestellten Wohnungen können etwa 400 Mieterinnen und Mieter ein neues Zuhause finden.
Auch Wohnungen für soziale Zwecke sind vorgesehen
Von den 161 Wohnungen sind 27 einkommensorientiert geförderte Wohnungen (EOF), 72 im München Modell Miete (MMM), sowie 62 Wohnungen für Haushalte mit mittlerem Einkommen (KMB) vorgesehen. 20 dieser Wohnungen werden außerdem der Jugendhilfe zur Verfügung gestellt. Ergänzt wird das soziale Angebot durch zwei Pflegewohngemeinschaften sowie zwei Sorgende Hausgemeinschaften, erklärt die Münchner Wohnen.

Vorbild ist der Prinz-Eugen-Park
Das Ensemble des zweiten Bauabschnitts umfasst acht Einzelgebäude – vier sogenannte Riegelbauten und vier Punkthäuser. Besonderes Augenmerk liege auf der Nachhaltigkeit des Projekts, das sich an der ökologischen Mustersiedlung im Bogenhausener Prinz-Eugen-Park orientiert: Die Riegelbauten wurden in Holzbauweise mit einem Mindestanteil von 150 Kilogramm nachwachsenden Rohstoffen pro Quadratmeter Wohnfläche errichtet. Bei den Punkthäusern kam eine Holz-Hybridbauweise mit mindestens 50 Kilogramm nachwachsenden Rohstoffen pro Quadratmeter zum Einsatz. Damit leiste das Projekt einen Beitrag zur CO₂-Reduktion und zum ressourcenschonenden Bauen, so die Münchner Wohnen.

Beitrag zur Klimaneutralität der Stadt
Die Wärmeversorgung erfolgt über Fernwärme, zusätzlich wurde eine Fotovoltaikanlage installiert. Eine Mobilitätsstation mit unterschiedlichen Angeboten soll der Mieterschaft nachhaltige Mobilität ermöglichen.
"In Feldmoching setzt die Münchner Wohnen ein Zeichen für klimagerechtes Wohnen“, sagt deren Technische Geschäftsführerin Gabriele Meier. Dies mache die Gebäude "zu einem wichtigen Baustein für das klimaneutrale München von morgen.“
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