Bahn-Chaos am Hauptbahnhof: So ist die Lage jetzt in München
Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Die Bahnsteige am Starnberger Flügelbahnhof sind deutlich leerer. Die Menschenmassen, die dort in den vergangenen Tagen in den Stoßzeiten ankamen und für chaotische Zustände sorgten, haben sich verteilt. Heiß ist es noch immer, aber wenn man am Starnberger Flügelbahnhof mit dem Zug ankommt, ist die Lage an den Gleisen 27 bis 36 und dem Querbahnsteig deutlich entspannter.
Mehr Personal und mehr Infos: Das zeigt Wirkung
Die Bahn setzt inzwischen deutlich mehr Personal ein: Sicherheitskräfte stehen bereit, halten sich aber dezent im Hintergrund. Wenn es wieder bei einem Massenandrang eng werden sollte, können sie sofort eingreifen. Zudem sind seit Donnerstag Mitarbeiter vor Ort, die den Reisenden helfen, den richtigen Weg zu finden, und Fragen zu Abfahrtszeiten von Anschlusszügen beantworten und an welchen Bahnsteigen sie den entsprechenden Zug finden. Die S-Bahnen werden, wie die Bahn angekündigt hat, in die Haupthalle umgeleitet.

S-Bahnen fahren nicht mehr den Flügelbahnhof an
Die Bahnen fahren jetzt von den Gleisen 24 und 25 ab, wie ein Mann aus der DB-Info-Truppe einer Gruppe Reisenden aus Norddeutschland erklärt. Die Bauzäune stehen immer noch am Querbahnsteig. Die Reisenden haben daher noch immer weniger Platz, aber es sind weniger Menschen unterwegs. Keiner drängelt, keiner schiebt oder schubst. Zuletzt herrschten im Starnberger Flügelbahnhof chaotische Zustände (AZ berichtete). Die Bundespolizei musste eingreifen, weil sich Reisende in Massen bis raus auf die Arnulfstraße drängten.

Chaos und Gedränge am Hauptbahnhof waren quasi hausgemacht. Die Modernisierung der S-Bahnstamm-Strecke in den Pfingstferien trifft auf die seit Jahren laufenden Umbauten im Münchner Hauptbahnhof. Besonders am Querbahnsteig im Starnberger Flügelbahnhof ist das Gedränge groß, sobald mehrere vollbesetzte Züge dort eintreffen.
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