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Nach dem tödlichen Bus-Unfall in Trudering: Beileidsbekundungen vor Ort

Ein Linienbus prallt am Samstagnachmittag (31.1.) in München gegen eine Mauer – die Folgen sind schwer. Ein Mädchen stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Was bis jetzt bekannt ist und wie sich Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu dem tragischen Unglück äußert.
dpa, Franziska Hubl,
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Ein Linienbus wird nach seinem Aufprall auf eine Betonmauer geborgen.
Stefan Puchner (dpa) 8 Ein Linienbus wird nach seinem Aufprall auf eine Betonmauer geborgen.
Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben
Stefan Puchner (dpa) 8 Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben
Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, eine Person schwer, sechs leicht.
Stefan Puchner (dpa) 8 Mehrere Menschen wurden dabei verletzt, eine Person schwer, sechs leicht.
Feldbergstraße, München - nach dem tödlichen Busunfall im Stadtteil Trudering gedenken Menschen am Ort des Unfallgeschehens der Opfer.
Thomas Gaulke 8 Feldbergstraße, München - nach dem tödlichen Busunfall im Stadtteil Trudering gedenken Menschen am Ort des Unfallgeschehens der Opfer.
Der Bus ist inzwischen geborgen worden, die Unfallstelle abgezäunt.
Thomas Gaulke 8 Der Bus ist inzwischen geborgen worden, die Unfallstelle abgezäunt.
Die Feuerwehr beim Bergungsversuch nach dem Busunglück in Trudering.
Stefan Puchner/dpa 8 Die Feuerwehr beim Bergungsversuch nach dem Busunglück in Trudering.
Die Einsatzkräfte war am späten Samstagnachmittag vor Ort.
Stefan Puchner/dpa 8 Die Einsatzkräfte war am späten Samstagnachmittag vor Ort.
Feuerwehrleute stehen neben einem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt.
Stefan Puchner/ dpa 8 Feuerwehrleute stehen neben einem verunglückten Linienbus. Bei dem Unfall kam eine Person ums Leben, mehrere wurden verletzt.

Bei einem schweren Busunfall im Osten Münchens ist ein Fahrgast gestorben – mehrere Menschen wurden schwer verletzt. Nach Angaben eines Polizeisprechers war ein Linienbus im Stadtteil Trudering gegen die Mauer eines Gebäudes gefahren. Wie ein Sprecher der Polizei auf Anfrage der AZ-Redaktion mitteilte, handelt es sich bei der toten Person um ein 13-jähriges Mädchen. Sie erlag ihren Verletzungen noch vor Ort.

Zudem sind sechs weitere Personen Polizeiangaben zufolge verletzt. Wie die Beamten am Sonntagmorgen gegenüber der AZ mitteilen, handelt es sich aktuell um 1 schwerverletzte Person und 6 leichtverletzte. Laut dpa gehört auch der 38-jährige Busfahrer zu den Verletzten. Eingangs hieß es von der Polizei, dass mehr als zehn Menschen verletzt worden seien.

Feldbergstraße, München - nach dem tödlichen Busunfall im Stadtteil Trudering gedenken Menschen am Ort des Unfallgeschehens der Opfer.
Feldbergstraße, München - nach dem tödlichen Busunfall im Stadtteil Trudering gedenken Menschen am Ort des Unfallgeschehens der Opfer. © Thomas Gaulke

In den sozialen Medien meldet sich auch Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter zu Wort. Er wurde noch am Samstag von der Polizei darüber informiert wurde, dass ein "Bus aufgrund eines medizinischen Notfalls des Fahrers in Trudering in der Feldbergstraße ungebremst in eine Gebäudemauer gefahren" ist. Er berief sich dabei auf die Einsatzleitung und den Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). "Meine Gedanken sind bei den Eltern und den Angehörigen und Freunden des jungen Mädchens", so Dieter Reiter auf Instagram. Auch zu den weiteren Schwerverletzten äußert sich Münchens OB. Er wünscht ihnen, "dass sie alle wieder vollständig gesund werden" und eine "gute Besserung." 

Am Samstag war die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften am Unfallort damit beschäftigt, die Verletzten zu versorgen. 

Am Nachmittag war die Polizei noch länger am Unfallort im Einsatz und mit Bergungsarbeiten des Busses beschäftigt. Hilfskräfte des Zentralen Psychologischen Dienst der Polizei (ZPD) und des Kriseninterventionsteams (KIT) betreuten die Angehörigen. Die Straße musste zwischenzeitlich gesperrt werden. Die Polizei schätzte den Schaden auf mehrere Tausend Euro.

Der Bus ist inzwischen geborgen worden, die Unfallstelle abgezäunt.
Der Bus ist inzwischen geborgen worden, die Unfallstelle abgezäunt. © Thomas Gaulke

Unfallbus wurde geborgen – Beileidsbekundungen am Unfallort

Der Linienbus ist inzwischen geborgen, die Unfallstelle am Sonntagmorgen mit einer Absperrung und einer Plane blickdicht abgezäunt. Vor Ort sind mehrere Kerzen aufgestellt worden, Menschen bekunden am Sonntag ihr Beileid für das junge Opfer des Unglücks und die Verletzten.  

Die genaue Ursache des Unglücks ist auch am Sonntagvormittag weiterhin unklar. Sicher ist aktuell nur, dass ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden könne, so die Polizei gegenüber der AZ am Sonntagmorgen. Ob ein gesundheitliches Problem bei dem Busfahrer tatsächlich eine Rolle für den tragischen Unfall spiele, ermittele die Polizei weiter. 

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  • Geh Recht vor 2 Stunden / Bewertung:

    Hier geht es um einen entsetzlichen Unfall mit einem toten Kind und mehreren (schwer-) verletzten Personen. Traurig, dass das hier gleich wieder zum Anlass irgendwelcher Spekulationen und möglicher technischer oder sonstigen Begebenheiten genutzt wird.
    Ich bin mir sicher, dass die Polizei umfangreiche Ermittlungen durchführen wird. Dann kann man immer noch seinen Senf dazu geben!

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  • Radl-Terminator vor 2 Stunden / Bewertung:

    Seit 2018 sind Notbremsassitenten vorgeschrieben für solche Fahrzeuge. Also entweder ist das Fahrzeug älter, das System hat versagt oder es wurde vom Fahrer deaktiviert. Letzteres wird zumindest von LKW-Fahrern gerne gemacht weil einen das System zum Einhalten von bestimmten Abständen zum Vordermann zwingt.
    Die Systeme sind nicht perfekt, doch hätten Sie hier sicher Schlimmeres verhindert. Eine Vollbremsung ist vor allem für stehende Passiere auch gefährlich, aber immer noch besser als gegen die Wand gefahren.

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  • Witwe Bolte vor 5 Stunden / Bewertung:

    Epileptischer Anfall?

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