Nach Corona-Lockerungen: Die E-Scooter sind wieder in München

Viele E-Scooter-Verleiher hatten ihr Angebot in München während des Corona-Lockdowns eingestellt oder reduziert. Nun sind viele Firmen zurück – mit besonderen Schutzmaßnahmen.
| Lukas Schauer
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Der E-Scooter-Verleiher dott schickt eigene Teams los, die die Roller desinfizieren.
dott Der E-Scooter-Verleiher dott schickt eigene Teams los, die die Roller desinfizieren.

München - Wer seine Wohnung nicht verlassen darf, der rollert auch nicht durch die Stadt: Während des Corona-Lockdowns hatten viele E-Scooter-Anbieter ihre Roller aus München deshalb in die Depots zurückgeholt.

Doch mittlerweile sind viele Firmen wieder zurück in der Stadt. Und die Verleiher wollen mit besonderen Hygiene-Maßnahmen die Sicherheit auf ihren Rollern sicherstellen. Der Anbieter dott etwa sendet an den Wochenenden eigens Putz-Trupps los, die die E-Tretroller auf Münchens Straßen desinfizieren.

Marktführer Lime hat rund 300 Roller wieder in der Stadt postiert. Mitte März hatte der E-Scooter-Anbieter die gesamte Flotte in Deutschland und fast allen Märkten weltweit eingesammelt und den Service vorübergehend pausiert. Nach Berlin, Köln, Frankfurt am Main und Hamburg ist München die fünfte deutsche Stadt, in der der Betrieb nun wieder aufgenommen wird.

E-Scooter werden regelmäßig desinfiziert

Die Lime-Roller werden ebenfalls desinfinziert, bevor sie auf die Straßen kommen, teilt der Anbieter mit. "Wer sich unsicher fühlt oder Bedenken hat, kann während der Fahrt Einweghandschuhe tragen oder den Lenker vor der Miete desinfizieren. Wie immer gilt beim Kontakt mit Oberflächen im öffentlichen Raum, sich gründlich und häufig die Hände zu waschen", sagt Lime-Geschäftsführer Jashar Seyfi.

Und auch der schwedische Anbeiter Voi kehrt ab kommendem Donnerstag (21. Mai) wieder nach München zurück. "Die Roller werden nach einem überarbeiteten Verteilungsmodell aufgestellt, das zusätzliche Fahrzeuge in Stadtteilzentren und weiter außerhalb der Innenstadt gelegenen Bezirken wie Moosach, Laim, Sendling und Thalkirchen vorsieht", erklärt ein Sprecher.

Dadurch soll Anwohnern die Möglichkeit gegeben werden, schnell zu ihrem jeweiligen Ziel zu kommen – ohne dabei einem hohen Ansteckungsrisiko etwa in vollen U-Bahnen ausgesetzt zu sein. Voi desinfiziert die E-Scooter nach eigenen Angaben alle zwei bis drei Fahrten sowie bei allen Wartungs-, Auflade- und Umparkvorgängen.

Lesen Sie hier: Pop-up-Radwege - Bald in ganz München?

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