Nach Blutbädern in Hanau: Auch München gedenkt der Opfer

Der Terroranschlag in Hanau am Mittwochabend hat ganz Deutschland erschüttert. An verschiedenen Orten in Bayern fanden deshalb Kundgebungen und Mahnwachen statt - in München gedachten Dutzende Menschen am Stachus der Opfer.
| dpa/AZ
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In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.
Peter Kneffel/dpa 3 In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.
In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.
Peter Kneffel/dpa 3 In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.
In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.
Peter Kneffel/dpa 3 In der Münchner Innenstadt gedachten am Donnerstag zahlreiche Menschen den Opfern des Terroranschlags von Hanau am Abend zuvor.

München - Nach dem Anschlag von Hanau mit insgesamt elf Toten hat es am Donnerstagabend auch in Bayern Kundgebungen und Mahnwachen gegeben. Am Münchner Stachus kamen mehrere Dutzend Menschen zusammen, um der Opfer zu gedenken. Dabei war auch die türkische Nationalflagge zu sehen. Am Odeonsplatz trafen sich Menschen zu einer Mahnwache. Insgesamt versammelten sich mehrere hundert Menschen in der Innenstadt. Bereits am Nachmittag war der "Unsinnige Donnerstag" am Viktualienmarkt abgesagt worden.

Anschlag in Hanau: Gedenken in ganz Bayern

An der Lorenzkirche in Nürnberg versammelten sich laut Polizeiangaben rund 650 Menschen. Weitere rund 200 Menschen verliehen am Plärrer ihrer Trauer Ausdruck. In Fürth trafen sich 120 Menschen zu einer Kundgebung. In Erlangen waren es 25.

Bei dem mutmaßlich rechtsradikalen und rassistischen Anschlag hatte ein Deutscher am Mittwochabend im hessischen Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen. Anschließend soll der 43-jährige Sportschütze seine 72 Jahre alte Mutter und sich selbst getötet haben. Der Mann habe eine "zutiefst rassistische Gesinnung" gehabt, sagte Generalbundesanwalt Peter Frank am Donnerstag in Karlsruhe. Die Todesopfer seien zwischen 21 und 44 Jahre alt gewesen und hätten einen Migrationshintergrund gehabt. Der Täter habe sechs weitere Menschen verletzt, einen schwer.

Schießerei in Hanau: Wirre Video-Botschaft von mutmaßlichem Täter

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