Nach bewaffnetem Überfall auf Juweliergeschäft: Polizei nennt weitere Details
Update 18. Juni, 12 Uhr: Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, wurden bei dem Überfall drei Mitarbeiter des Juweliergeschäfts sowie ein Kunde in einem Apartment eingesperrt. Zwei von ihnen wurden "Metallfesseln" angelegt. Die verwendete Waffe war scharf, es handelte sich nicht um eine Schreckschusspistole.
Vor dem Überfall haben sich die beiden mutmaßlichen Täter als interessierte Kunden ausgegeben. Laut Geschäftsführer erbeutete das Duo ausschließlich Uhren (acht bis zehn Stück) der Marken Audemars Piguet, Rolex und Tissot mit einem Wert von über 300.000 Euro.
Der entscheidende Hinweis für die Ergreifung der beiden mutmaßlichen Täter kam von einem Zeugen. Dieser sah, wie das Duo an der Theresienwiese vom Fluchtwagen in ein Taxi stieg. Er merkte sich die Nummer des Taxis und gab diese an die Polizei weiter.
Polizei gibt neue Details bekannt
Einer der beiden Inhaftierten ist ein 21-jähriger türkischer Staatsbürger ohne festen Wohnsitz in Deutschland, der bisher nicht polizeibekannt war. Der zweite Tatverdächtige hatte einen gefälschten Ausweis bei sich, daher konnte er bisher nicht zweifelsfrei identifiziert werden.
Bei der Kontrolle des Taxis konnte die Polizei mehrere Uhren und weitere tatrelevante Gegenstände sicherstellen.
Nach ersten polizeilichen Ermittlungen war der Taxifahrer nicht in den Überfall verwickelt.
Update vom 18. Juni, 8.40 Uhr: Die mutmaßlichen Juwelierdiebe des Überfalls auf ein Juweliergeschäft in München sollen im Verlauf des Tages dem Haftrichter vorgeführt werden. Ob die Verdächtigen auch für weitere Taten verantwortlich sein könnten, sei derzeit unklar, teilte die Polizei mit.
Drei Festnahmen nach Überfall auf Juwelier
Ursprungsmeldung vom 18. Juni: Nach einem Großeinsatz der Polizei im Zusammenhang mit einem Juwelierüberfall im Bahnhofsviertel sind drei Tatverdächtige festgenommen worden.
Die Festnahmen erfolgten im Bereich der Auffahrt vom Mittleren Ring zur A9 im Rahmen einer groß angelegten Fahndung. Die Polizei war mit rund 40 Streifen sowie einem Polizeihubschrauber im Einsatz. Hinweise aus der Bevölkerung unterstützten die Maßnahmen.
Der Überfall hatte sich am Mittwochnachmittag gegen 16.50 Uhr in einem Geschäft in der Goethestraße 66 ereignet. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich um einen Luxusuhrenhändler im Innenhof ohne Schaufenster, der ausschließlich auf Bestellung arbeitet.
Mindestens zwei bewaffnete Täter sollen an der Tat beteiligt gewesen sein. Nach der Tat flüchteten sie in Richtung Hauptbahnhof. Im Zuge der Fahndung wurden die drei Verdächtigen schließlich gestoppt und festgenommen. Eine dritte Person steht mutmaßlich als Fahrer im Zusammenhang mit der Tat. Zudem wurden Beweismittel sichergestellt.

