MVV schaltet am Freitag auf LTE um: Schnelles Internet in Münchens U-Bahnen

Zumindest beim Datenverkehr soll es keine Verzögerungen mehr in Münchens U-Bahnnetz geben. Der MVV stellt bis Freitag flächendeckend auf LTE um.
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen im Netz: Smartphones sind aus Münchens U-Bahnen nicht mehr wegzudenken.
dpa Telefonieren, SMS schreiben oder Surfen im Netz: Smartphones sind aus Münchens U-Bahnen nicht mehr wegzudenken.

Zumindest beim Datenverkehr soll es keine Verzögerungen mehr in Münchens U-Bahnnetz geben. Die MVG stellt bis Freitag flächendeckend auf LTE um.

München - Funklöcher, lahme Verbindung und instabiles Netz: In der U-Bahn wird der moderne Mensch zwangsweise in vordigitale Zeiten zurückversetzt. Vor allem zu den Stoßzeiten ist das Netz überlastet. Aber ab Freitag soll die marode Verbindung der Vergangenheit angehören. Die Mobilfunkbetreiber Vodafone, Telefónica und Telekom haben in den Münchner Untergrund investiert.

Ihr Ziel: ein flächendeckendes LTE-Netz. Dafür errichteten die Netzbetreiber einen neuen Technikraum, in dem die Drähte und Signale buchstäblich zusammenlaufen.

Surfen in 4G-Geschwindigkeit

Für die Fahrgäste bedeutet das schnelleres Internet. Die Umstellung auf das neue Netz hat am Mittwoch begonnen, zunächst waren die wichtigsten Innenstadtbahnhöfe dran. Bis Freitag soll es auf dem gesamten Streckennetz Internet in 4G-Geschwindigkeit geben.

Nach Berlin war München 2015 die zweite deutsche Großstadt, die LTE-Versorgung in den U-Bahnlinien bieten konnte. Mit der lückenlosen Versorgung wird München 2017 nun allerdings zum Vorreiter, keine andere Stadt kann das bisher bieten.

Lesen Sie hier: Christian Ude:

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren