MVV: Das ändert sich jetzt für die Fahrgäste

Zum Fahrplanwechsel des MVV tritt am 15. Dezember die große Tarifreform in Kraft. Dabei ändern sich ein paar Dinge für die Münchner Fahrgäste.
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München - Am 15. Dezember tritt die MVV-Tarifreform inkraft. Die bringt neben einer neuen Zonen-Einteilung teils günstigere Preise, größere Geltungsbereiche und neue Tickets für Jugendliche, Senioren und ein Sozialticket.

Die wichtigsten Änderungen in Kürze

Die neuen Zonen
An den neuen Netzplan wird man sich gewöhnen müssen. Noch hat er vier Zonen, 16 Ringe und drei Räume. Daraus werden sieben Tarifzonen: Die neue M-Zone umfasst den kompletten Münchner Innenraum und einige Nachbargemeinden. Die Landkreise im MVV-Verbund liegen in den Zonen 1 bis 6. Der Flughafen, zum Beispiel, liegt in Zone 5. Für eine Fahrt aus der Innenstadt dorthin muss man künftig ein Ticket für die Zonen M bis 5 kaufen.

Für Münchner
Wer bislang eine Monatskarte für die Ringe 1 bis 4 gekauft hat (jetzt: M-Zone), zahlt künftig 55,20 Euro, also deutlich weniger als jetzt (79,10 Euro). Innerhalb zweier Tarifzonen im Umland kostet die IsarCard Monatskarte ebenfalls 55,20 Euro pro Monat.

Das Umland
Einige Haltestellen liegen künftig in zwei Zonen. Etwa "Allach", das sowohl in der Innenraumzone "M" als auch in Zone 1 liegt. Je nachdem also, ob man stadteinwärts oder auswärts fährt, kann man die richtige Zone und damit den günstigeren Preis wählen. Das Ticket können nun sogar Fahrgäste aus Aschheim, Deisenhofen, Karlsfeld, Ottendichl, Oberhaching, Stockdorf, Putzbrunn verwenden und sparen fast 40 Prozent bei Monats-, Abo- und Jahreskartenpreisen.

Eigene Streifenkarte für junge Leute

Das Jugendticket
Junge Leute von 15 bis 20 Jahren bekommen eine eigene Streifenkarte, die U21, mit 45 Prozent Rabatt. Sie funktioniert wie die reguläre Streifenkarte. Für eine Fahrt in Zone M sind zwei Streifen (à 77 Cent, also 1,54 Euro) fällig. Allerdings kann man keine Kurzstrecke mehr stempeln.

Das Sozialticket
Erstmals wird es ein Sozialticket in allen Landkreisen des MVV-Verbunds als Monatsticket geben. Damit wird für hilfeberechtigte Fahrgäste Bus- und Bahnfahren günstiger: Für den Innenraum bezahlt man 30 Euro pro Monat, fürs Gesamtnetz künftig 53 Euro.

Das Seniorenticket
Die Altersgrenze wird beim Seniorenticket (IsarCard65) auf 65 Jahre angehoben. Es ist ganztägig ohne Sperrzeit gültig. Ein Ticket für die Zone M kostet 46,40 Euro, für den Gesamtraum 71,30 Euro. Für Fahrtgäste unter 65, die bisher die IsarCard60 im Abo nutzen, gibt es eine Übergangsregelung, bis sie die neue Altersgrenze erreichen.

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