MVV: 90 Prozent mehr Neukunden fürs Jahresabo

Der Freistaat Bayern spendiert MVV-Neukunden einen Teil ihrer Jahreskarte. Jetzt ist die Aktion zu Ende gegangen.
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Ilse Aigner mit dem letzten MVV-Neukunden Heinrich Richter.
Bernd Wackerbauer Ilse Aigner mit dem letzten MVV-Neukunden Heinrich Richter.

München - Die Neukunden-Aktion des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) und der Staatsregierung ist sehr erfolgreich zu Ende gegangen: Insgesamt knapp 10.700 abgeschlossene Abos und somit 90 Prozent mehr Neukunden als im Vorjahr, bilanzierte Günter Schmid vom MVV. 

Wer zwischen April und Juli 2018 ein Isarcard-Abo neu abgeschlossen hat, fährt jetzt zwölf Monate mit allen Verkehrsmitteln des MVV, zahlt dafür aber nur den Preis für neun statt für zehn Monate. Einen Monat zahlt die Staatsregierung. „Diese Menschen nutzen S-Bahn, U-Bahn, Bus und Tram und entlasten damit die Straße“, sagte Verkehrsministerin Ilse Aigner (CSU) zum Aktions-Abschluss am Hauptbahnhof.

Der letzte Neukunde, Heinrich Richter, ist 59 Jahre alt, arbeitet als Mesner in Trudering und wohnt in Moosach. Er nutzt den MVV täglich: „Ich zahle drei Ringe, das kostet monatlich 66 Euro. Weil ich durch die Aktion drei Monate nicht zahle, sind das fast 200 Euro. Die liegen ja nicht auf der Straße.“ In diesem Fall liegt das Geld auf den Schienen des MVV.

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