MVG und S-Bahn: Kein Geld für Bettelmusikanten

MVG und S-Bahn München raten ihren Fahrgästen, Bettlermusikanten kein Geld zu geben. Betteln und Musizieren sind in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. 
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Häufig laufen Bettler mit Akkordeons durch die U- und S-Bahnen. (Symbolbild)
Hendrik Schmidt/dpa Häufig laufen Bettler mit Akkordeons durch die U- und S-Bahnen. (Symbolbild)

MVG und S-Bahn München raten ihren Fahrgästen, Bettlermusikanten kein Geld zu geben. Betteln und Musizieren sei in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagt. 

München - Weil sich einige Fahrgäste gestört und genötigt fühlten, raten MVG und S-Bahn ihren Kunden nun davon ab, musizierenden Bettlern Geld zu geben. Sie würden zwar kein Sicherheitsproblem darstellen, dennoch sei das Betteln und Musizieren in den Fahrzeugen verboten.

Fahrgäste könnten sich jederzeit an das Personal wenden, sollte man sich belästigt fühlen. Wer beim Betteln erwischt werde, könne aus dem Zug oder von der Station verwiesen werden. Sollte sich das wiederholen, drohe ein Hausverbot oder sogar eine Anzeige.

Das beste Mittel gegen Bettelei in öffentlichen Verkehrsmitteln sei es, den organisierten Bettelnden die "Geschäftsgrundlage" zu entziehen, indem man ihnen kein Geld gebe.

Kurze Spots im Fahrgast-Fernsehen und auf Infoscreens sollen die Kunden über den Umgang mit Musikanten informieren. Sollte sich jemand verpflichtet fühlen, Menschen in Not zu helfen, empfehlen MVG und Bahn, an gemeinnützige Organisationen zu spenden.

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