MVG informiert: Diese Tramlinien fahren zwei Monate lang nicht

Über einen Zeitraum von knapp zwei Monaten leitet die Münchner Verkehrsgesellschaft ihre Straßenbahnen zum Teil um oder setzt auf gesperrten Strecken Busse ein. Das steckt dahinter.
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Drei Münchner Tramlinien sind von den Bauarbeiten betroffen. (Symbolbild)
Drei Münchner Tramlinien sind von den Bauarbeiten betroffen. (Symbolbild) © imago images/Ralph Peters

Wer rund ums Münchner Nordbad regelmäßig mit der Tram unterwegs ist, muss sich vom kommenden Montag (9. März) an bis voraussichtlich 31. Mai auf Unannehmlichkeiten einstellen. Das Nordbad selbst bleibt in dieser Zeit regulär geöffnet, teilt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit.

Weichenanlagen der Tramlinien 12, 27 und N27 am Nordbad werden saniert

Die Gründe für diverse Sperren und Umleitungen während dieser Phase liegen in Bauarbeiten der Stadtwerke München (SWM), die die Weichenanlagen der Tramlinien 12, 27 und N27 des Gleisdreiecks am Nordbad erneuert. Diese hätten "nach rund 15 Betriebsjahren das Ende ihrer Lebensdauer erreicht", teilt die MVG dazu mit.

MVG setzt im gesperrten Abschnitt Busse ein

Während der notwendigen Sperrung sollen die Haltestellen Herzogstraße, Ackermannstraße und Gartenstraße der Tram 27 barrierefrei ausgebaut werden. Außerdem verlegen die Stadtwerke Fernwärmeleitungen in der Hohenzollernstraße und sanieren eine Überfahrt am Hohenzollernplatz. Während der Bauzeit leitet die MVG die Züge teilweise um oder setzt im gesperrten Abschnitt Busse ein.

Die Tram 12 verkehrt laut MVG zwischen Romanplatz und Leonrodplatz wie gewohnt. Zwischen Leonrodplatz und Kurfürstenplatz fährt statt der Tram der Ersatzbus 12. Den Abschnitt Kurfürstenplatz – Schwabing Nord übernimmt die umgeleitete Tram 27. Der Umstieg zwischen Tram und Bus ist am Leonrodplatz beziehungsweise am Kurfürstenplatz möglich.

Die Tram 27 fährt zwischen Sendlinger Tor und Kurfürstenplatz wie üblich. Ab Kurfürstenplatz wird die Tram auf den Linienweg der Tram 12 über Scheidplatz nach Schwabing Nord umgeleitet. Im Abschnitt Kurfürstenplatz – Petuelring fährt statt der Tram der Ersatzbus 27. Der Umstieg zwischen Tram und Bus ist in Richtung Petuelring am Elisabethplatz, in Richtung Sendlinger Tor am Kurfürstenplatz möglich.

Die Nacht-Tram N27 verkehrt zwischen Großhesseloher Brücke und Karlsplatz (Stachus) wie gewohnt. Zwischen Karlsplatz (Stachus) – Nordbad – Petuelring fährt statt der Tram der Ersatzbus N27. In Fahrtrichtung Petuelring werden die Busse zwischen Elisabethplatz und Nordbad über die Elisabethstraße umgeleitet, die Haltestelle Kurfürstenplatz wird nicht bedient.

Einbahn-Regelung in der Hohenzollernstraße

Wegen zusätzlicher Bauarbeiten in Harlaching wird die Linie N27 von Montag, 23. März bis voraussichtlich Donnerstag, 26. März auf ihrem gesamten Linienweg durch Busse ersetzt.

Die Stadtwerke erneuern im Zeitraum von Montag, 9. März, bis voraussichtlich Sonntag, 31. Mai 2026, die Weichenanlagen der Tramlinien 12, 27 und N27 des Gleisdreiecks am Nordbad.
Die Stadtwerke erneuern im Zeitraum von Montag, 9. März, bis voraussichtlich Sonntag, 31. Mai 2026, die Weichenanlagen der Tramlinien 12, 27 und N27 des Gleisdreiecks am Nordbad. © SWM/MVG

Während der Arbeiten wird die Hohenzollernstraße in Richtung Osten/Kurfürstenplatz in einer Einbahn-Regelung befahren. Der Verkehr in Richtung Westen wird über die Elisabethstraße geführt. Dadurch kommt es in diesem Abschnitt auch zu Umleitungen und Haltestellenverlegungen bei den Buslinien 53, 59, 154, N43 und N44.

In Fahrtrichtung Rotkreuzplatz (53, N44) respektive Ackermannbogen (59) werden die Busse zwischen Kurfürstenplatz und Barbarastraße über die Nordend- und Elisabethstraße umgeleitet.

Die MVG informiert ihre Fahrgäste mit Aushängen, Tickertexten und Durchsagen über die Änderungen. Details stehen auf der Sonderseite mvg.de/trambau zur Verfügung.

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2 Kommentare
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  • ESC-Gast am 05.03.2026 07:58 Uhr / Bewertung:

    15 Jahre, na ja, das ist jetzt nicht besonders lange. Liegt wohl auch daran, dass nicht nur 2 Tramlinien dort fahren, sondern auch Ein- und Ausrücker anderer Linien, die von und zum Olympiapark fahren, weil der Betriebshof aus allen Nähten platzt und der neue frühestens in drei Jahren fertig ist (weil ständig geklagt wird, leider ein nimby-Phämomen der letzten Jahre). Gemeinwohl geht über Einzelwohl gilt schon lange nicht mehr.

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  • AK1 am 04.03.2026 11:55 Uhr / Bewertung:

    Ich komme bei dem Zeitraum auf knapp drei Monate, ab das kann man natürlich auch anders sehen.

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