MVG-Chef Wortmann würde Schweigegebot im ÖPNV begrüßen

Wird's künftig still im ÖPNV? In Bussen und Bahnen auf Sprechen und Telefonieren zu verzichten, könne das Corona-Infektionsrisiko senken, sagt MVG-Chef Ingo Wortmann.
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In Spanien herrscht bereits lokal ein Sprechverbot im ÖPNV. Bald auch in München?
In Spanien herrscht bereits lokal ein Sprechverbot im ÖPNV. Bald auch in München? © Sven Hoppe/dpa

München - Der Chef der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG), Ingo Wortmann, hat im Deutschlandfunk davon gesprochen, für die Dauer der Corona-Pandemie ein Schweigegebot in Bussen und Bahnen einzuführen.

Wortmann würde Schweigegebot begrüßen

Vorbild sei Spanien, wo das im ÖPNV praktiziert werde, so Wortmann, der auch Vorsitzender des Verbands der Verkehrsunternehmen ist. Konkret gilt auf Mallorca seit vergangener Woche ein Schweigegebot im ÖPNV.

Für neue Busspuren – und kritisch gegenüber der 24-Stunden-U-Bahn: Ingo Wortmann beim Besuch in der AZ-Redaktion.
Für neue Busspuren – und kritisch gegenüber der 24-Stunden-U-Bahn: Ingo Wortmann beim Besuch in der AZ-Redaktion. © Daniel von Loeper

Allerdings schränkte Wortmann auch ein, dass das nur schwerlich durchzusetzen sei. Man setze daher eher auf die Vernunft der Fahrgäste. Es werde aber immer wieder beobachtet, dass etwa zum Telefonieren die Maske abgenommen werde. Dann könnten sich Aerosole ungehindert verbreiten.

FFP2-Maskenpflicht gilt bereits im ÖPNV

Im ÖPNV gilt in Bayern seit Montag eine FFP2-Maskenpflicht, bundesweit müssen medizinische Schutzmasken getragen werden. Ein Sprechverbot war bislang nicht Teil der Diskussionen.

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Die MVG teilte mit, dass das Ansteckungsrisiko in Bussen und Bahnen weiterhin sehr gering sei. Der Verzicht auf Sprechen oder Telefonieren würde die eh schon geringe Gefahr noch weiter minimieren.

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