Muslime halten Mahnwachen in München

Mit Mahnwachen haben Muslime in München und Nürnberg klar Stellung für Presse- und Religionsfreiheit bezogen: In München kamen etwa 35 Gläubige zu einer Mahnwache vor dem Bayerischen Rundfunk zusammen.
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Auch in anderen deutschen Städten hielten Mitglieder der Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) eine Mahnwache für Meinungsfreiheitab - wie hier in Köln vor dem Gebäude von RTL.
dpa Auch in anderen deutschen Städten hielten Mitglieder der Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) eine Mahnwache für Meinungsfreiheitab - wie hier in Köln vor dem Gebäude von RTL.

München/Nürnberg - Vor dem Redaktionsgebäude der "Nürnberger Nachrichten" versammelten sich am Freitag nach Angaben des örtlichen Ditib-Vorsitzenden Fikret Bilir etwa 200 Menschen. In München kamen etwa 35 Gläubige zu einer Mahnwache vor dem Bayerischen Rundfunk zusammen. Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (Ditib) hatte deutschlandweit zu Mahnwachen nach den Freitagsgebeten aufgerufen.

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In München hielten einige Menschen Schilder mit der Aufschrift "Mit dem Namen des Gerechten" in den Händen. Aykan Inan, bayerischer Landesvorstand der Ditib, betonte: "Wir Muslime wollen die Presse schützen, wir treten hier für Meinungs- und Pressefreiheit ein".

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Der Imam der Nürnberger Eyüp Sultan Moschee, Talha Dogan, sagte in seiner Freitagspredigt: "Vom Osten bis zum Westen, vom Norden bis zum Süden ist jeder Punkt der islamischen Welt verwundet." Heutzutage erlebte und "niemals vom Islam zu akzeptierende Ereignisse und Terrorangriffe" fügten einerseits den Muslimen und dem Islam Schaden zu, die das Islambild in den Köpfen und die Sympathie zum Islam zunichtemachten.

Andererseits würden die Sicherheit der mehr als 30 Millionen Muslime in Europa und die Kultur des Zusammenlebens gefährdet sowie die Nachbarschaft und die Begegnung mit den Nachbarn erschwert.

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