Münchner Wirecard-Prozess: Ex-Vorständin Steidl im Zeugenstand

Der Wirecard-Vorstand hatte vier Mitglieder. Im Münchner Strafprozess wird der frühere Konzernchef Braun einer ehemaligen Vorstandskollegin begegnen: er auf der Anklagebank, sie im Zeugenstand.
AZ/dpa |
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In dem seit acht Monaten laufenden Prozess haben die Verteidiger von Ex-Vorstandschef Markus Braun den abwesenden Jan Marsalek beschuldigt, den Konzern ohne Wissen und Zutun Brauns ausgeplündert und gemeinsam mit Komplizen zwei Milliarden Euro Geschäftserlöse veruntreut zu haben. (Symbolbild)
In dem seit acht Monaten laufenden Prozess haben die Verteidiger von Ex-Vorstandschef Markus Braun den abwesenden Jan Marsalek beschuldigt, den Konzern ohne Wissen und Zutun Brauns ausgeplündert und gemeinsam mit Komplizen zwei Milliarden Euro Geschäftserlöse veruntreut zu haben. (Symbolbild) © imago/NurPhoto

München - Im Wirecard-Prozess soll am Mittwoch eine ehemalige Spitzenmanagerin des 2020 zusammengebrochenen Dax-Konzerns als Zeugin aussagen. Das Landgericht München I hat die frühere Vorständin Susanne Steidl geladen. Die österreichische Managerin war in der vierköpfigen Konzernspitze für die Produktentwicklung zuständig.

Wirecard-Prozess: Ist der Ex-Vorstandvorsitzende Markus Braun einer der Haupttäter?

Vor Gericht wird Steidl ihrem einstigen Chef begegnen: dem seit drei Jahren in Untersuchungshaft sitzenden Ex-Vorstandsvorsitzenden Markus Braun. Die Staatsanwaltschaft hält Braun für einen Haupttäter.

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Laut Anklage sollen Braun und zwei mitangeklagte Manager Scheingeschäfte erfunden und die Kreditgeber des Unternehmens mit Hilfe um drei Milliarden Euro geprellt haben.

Braun wiederum weist jede Verantwortung von sich und macht seinerseits ein drittes ehemaliges Vorstandsmitglied verantwortlich: den früheren Vertriebschef Jan Marsalek, der im Ausland untergetaucht ist.

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