Münchner Westen: Langfingriger Postbote klaut hunderte Pakete

Eingesackt statt zugestellt: Ein rumänischer Postbote hat über mehrere Wochen Pakete im Wert von mehreren Tausend Euro geklaut. Ein Ermittlungsrichter erließ nun Haftbefehl.
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Anstatt die Pakete zuzustellen, steckte sie ein Postbote kurzerhand selber ein.
dpa/Andreas Arnold Anstatt die Pakete zuzustellen, steckte sie ein Postbote kurzerhand selber ein.

München - Online-Shopper im Münchner Westen warteten in den vergangenen Wochen häufig vergeblich auf ihre Pakete. Der Grund: Ein langfingriger Postbote.

Der 38-jährige Briefträger war seit Anfang Juli bei der Post angestellt. Da den internen Sicherheitsmitarbeitern auffiel, dass im Lieferbereich des Rumänen zwischen dem 28. Juli und dem 6. September äuffällig häufig Pakete abhandengekommen waren, verständigten sie die Polizei.

Der Postbote gibt Tat zu

Mit einem Durchsuchungsbeschluss in der Tasche rückte das zuständige Fachkommissariat daraufhin zur Wohnung des Tatverdächtigen an. Dort fanden die Beamten allerlei Waren, vor allem Kleidung und Kosmetikartikel, im Wert von mehreren Tausend Euro. Diese konnten zweifelsfrei den abhandengekommenen Paketen zugeordnet werden. Insgesamt hat der Mann mehrere Hundert Pakete eingesackt.

Der 38-Jährige wurde vorläufig festgenommen und räumte bei seiner Vernehmung sämtliche Vorfürfe ein. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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