Münchner Teenager sind mit Flasche Wodka in Schlangenlinien auf E-Scooter unterwegs

Ziemlich angetrunken und mit einer Flasche Wodka fuhr ein 18-Jähriger aus München gemeinsam mit zwei Freunden mit einem Elektroroller zum Ostbahnhof. Gegen 2.45 Uhr am Samstag sah eine Streife der Bundespolizei die drei Jugendlichen, die in Schlangenlinien direkt auf den Haupteingang zuhielten.
Mit Wodka und in Schlangenlinien unterwegs
Die Beamten stoppten das trinkfeste Trio im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Dabei stellten die Einsatzkräfte nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei fest, dass der 18-Jährige während der Fahrt eine Flasche Wodka bei sich trug. Laut Alkoholschnelltest hatte er knapp 0,5 Promille im Blut. Der Deutsche wollte zudem seinen Personalausweis nicht zeigen. Außerdem soll er sich „uneinsichtig, respektlos sowie verbal aggressiv“ verhalten haben, so der Polizeisprecher.
Fluchtversuch scheitert kläglich
Weil der 18-Jährige partout nicht mit auf die Wache wollte, versuchte er, zu fliehen. Doch die Polizisten holten ihn nach ein paar Metern ein. Im weiteren Verlauf leistete der 18-Jährige massiven Widerstand gegen die Bundespolizisten und soll einem Beamten dabei sogar ins Gesicht geschlagen haben. Erst als weitere Streifen hinzukamen, gelang es, den renitenten Jugendlichen zu fesseln und zur Dienststelle im Ostbahnhof mitzunehmen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, blieben aber dienstfähig. Auch während der Mitnahme widersetzte sich der 18-jährige Münchner den Einsatzkräften. Er zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu und wurde durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst medizinisch versorgt. Da der Jugendliche verwirrt wirkte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch Beamte des Polizeipräsidiums München in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.