Münchner Teenager sind mit Flasche Wodka in Schlangenlinien auf E-Scooter unterwegs

Das trinkfreudige Trio ist in der Nacht auf Samstag in der Nähe des Münchner Ostbahnhofs in Schlangenlinien gefahren. Als Bundespolizisten die jungen Burschen stoppen, eskaliert der Einsatz. Zwei Beamte werden verletzt. 
Ralph Hub |
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Bundespolizisten haben eine  18-Jährigen festgenommen, der betrunken und in Schlangenlinien auf einem E-Scooter zum Ostbahnhof wollte. (Symbolbild)
Bundespolizisten haben eine 18-Jährigen festgenommen, der betrunken und in Schlangenlinien auf einem E-Scooter zum Ostbahnhof wollte. (Symbolbild) © Marcus Brandt

Ziemlich angetrunken und mit einer Flasche Wodka fuhr ein 18-Jähriger aus München gemeinsam mit zwei Freunden mit einem Elektroroller zum Ostbahnhof. Gegen 2.45 Uhr am Samstag sah eine Streife der Bundespolizei die drei Jugendlichen, die in Schlangenlinien direkt auf den Haupteingang zuhielten.

Mit Wodka und in Schlangenlinien unterwegs

Die Beamten stoppten das trinkfeste Trio im Alter von 16, 17 und 18 Jahren. Dabei stellten die Einsatzkräfte nach Angaben eines Sprechers der Bundespolizei fest, dass der 18-Jährige während der Fahrt eine Flasche Wodka bei sich trug. Laut Alkoholschnelltest hatte er knapp 0,5 Promille im Blut. Der Deutsche wollte zudem seinen Personalausweis nicht zeigen. Außerdem soll er sich „uneinsichtig, respektlos sowie verbal aggressiv“ verhalten haben, so der Polizeisprecher.

Fluchtversuch scheitert kläglich

Weil der 18-Jährige partout nicht mit auf die Wache wollte, versuchte er, zu fliehen. Doch die Polizisten holten ihn nach ein paar Metern ein. Im weiteren Verlauf leistete der 18-Jährige massiven Widerstand gegen die Bundespolizisten und soll einem Beamten dabei sogar ins Gesicht geschlagen haben. Erst als weitere Streifen hinzukamen, gelang es, den renitenten Jugendlichen zu fesseln und zur Dienststelle im Ostbahnhof mitzunehmen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, blieben aber dienstfähig. Auch während der Mitnahme widersetzte sich der 18-jährige Münchner den Einsatzkräften. Er zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu und wurde durch einen hinzugezogenen Rettungsdienst medizinisch versorgt. Da der Jugendliche verwirrt wirkte, wurde er nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durch Beamte des Polizeipräsidiums München in ein Bezirkskrankenhaus gebracht.

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10 Kommentare
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  • Radl Rainer am 14.09.2026 23:56 Uhr / Bewertung:

    Der neueste Trend sind U15 Teenager mit E-Scootern ohne Versicherungskennzeichen. Sowohl im Bereich Olympiapark/Schwabing-West als auch auf dem Radweg an der Bahnlinie von Laim zum Hauptbahnhof mehrfach gesehen.

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  • Kollie am 14.09.2026 22:48 Uhr / Bewertung:

    WARUM ist die Polizei so zurückhaltend? Es ist lebensgefährlich. Man sollte die Scooter wieder abschaffen. Die Unfallzahlen sprechen für sich. Als Arzt sehe ich das mit Sorgen. In manchen Ländern denkt man konkret über ein Verbot nach. Unsere feigen Politiker trauen sich nicht. Könnte Wähler verschrecken. Die einzige Orientierung. Die sollen doch Fahrrad fahren! Viel gesünder und sicherer. Aber auch da unfaßbar: mit Kopfhörer unterwegs, womöglich das Handy vor Augen. Ist das erlaubt??

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  • wore am 14.09.2026 20:45 Uhr / Bewertung:

    Leider ist >1 bei vor allem bei Jugendlichen auf E-Scootern fast der Normalfall. Gestern habe ich im Ostpark einige Jugendliche beobachtet, die mit E-Scootern <2, sogenannte Wheelies, übten.

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