Münchner Stadtmuseum: 29 Millionen für nix?

Die Sanierung des Münchner Stadtmuseums soll noch einmal bis 2026 verschoben werden. Das sorgt für Diskussionen.
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Der Protest des Stadtmuseums am St.-Jakobs-Platz gegen den rotgrünen Aufschub der Sanierung.
Bernd Wackerbauer Der Protest des Stadtmuseums am St.-Jakobs-Platz gegen den rotgrünen Aufschub der Sanierung.

München - "Wo das sparen viel Geld kostet – Sanierung jetzt", stand am Mittwoch auf einem Transparent am Münchner Stadtmuseum zu lesen. Frauke von der Haar, die seit Jahresanfang amtierende Direktorin des Hauses, fühlt sich vor den Kopf gestoßen.

Die rot-grüne Stadtregierung will die längst überfällige, seit 21 Jahren geplante und seit einer Ewigkeit verschleppte Sanierung noch einmal bis 2026 verschieben. Dadurch sollen 140 Millionen Euro eingespart werden.

Pretzl hätte Sanierung gerne um drei Jahre verschoben 

Die marode Substanz des Hauses verschlingt derzeit enorme Kosten, die dem Museum für seine Arbeit fehlen. Außerdem kostet die für zehn Jahre angemietete Immobilie im Arri-Gelände 29 Millionen Euro, in der Büros und Restaurierungswerkstätten untergebracht werden sollten.

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Manuel Pretzl hält die Entscheidung für falsch: "Dahinter steckt ein großer, kostenaufwendiger Verwaltungs- und Planungsaufwand, der dann wieder von vorne beginnen muss." Er hätte eine Verschiebung um lediglich drei Jahre bevorzugt. 

Lesen Sie hier: Direktorin des Stadtmuseums wettert - "Das ist die pure Verschwendung"

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