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Münchner Sicherheitskonferenz: Neben Biden ist auch Merkel dabei

Als erster US-Präsident wird Joe Biden in der kommenden Woche an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen, die wegen der Corona-Pandemie allerdings nur virtuell stattfindet. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dabei.
| AZ/dpa
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Wird per Video an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen: US-Präsident Joe Biden.
Wird per Video an der Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen: US-Präsident Joe Biden. © Alex Brandon/AP/dpa

München - Neben US-Präsident Joe Biden wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel nächste Woche an der virtuellen Münchner Sicherheitskonferenz teilnehmen. Das teilten die Veranstalter am Freitag mit.

Außerdem werden EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, UN-Generalsekretär António Guterres und der US-Klimabeauftragte John Kerry am 19. Februar als Redner bei der Videokonferenz erwartet.

Klimaschutz und Corona als große Siko-Themen

Hauptthema wird der Neuanfang in den transatlantischen Beziehungen nach dem Machtwechsel im Weißen Haus sein. Daneben soll es aber auch um den Klimaschutz und die Corona-Pandemie gehen. Zu diesen Themen werden auch der Generalsekretär der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, und Microsoft-Gründer Bill Gates sprechen.

Biden wird sich bei der Konferenz erstmals seit seinem Amtsantritt am 20. Januar direkt an ein europäisches Publikum wenden. Die Entscheidung für diesen Auftritt zeige, dass der neue US-Präsident Deutschland eine besondere Bedeutung beimesse, betonte Ischinger bereits am Donnerstag in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Wenn der amerikanische Präsident sich entscheidet, seine erste Ansprache an ein europäisches Publikum im Rahmen der Münchner Sicherkonferenz zu halten, bedeutet das, dass er auch herausgehobene Erwartungen gerade an die Führungskraft Deutschlands hinsichtlich der transatlantischen Beziehungen hat."

Virtuelle Siko dauert nur knapp drei Stunden

Das weltweit bedeutendste Expertentreffen zur Sicherheitspolitik sollte eigentlich zwischen 19. und 21. Februar im Hotel Bayerischer Hof in München stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie wird daraus nun eine digitale Veranstaltung, zu der sich die Teilnehmer per Video zuschalten. Sie wird auch nur knapp drei Stunden dauern (16 bis 18.45 Uhr). Ischinger hält weiter an seinen Plänen fest, später im Jahr eine Sicherheitskonferenz mit physischer Teilnahme in München auszurichten.

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