Münchner Radler protestieren gegen Kaufprämie für Verbrenner

Anlässlich des Weltfahrradtags haben Radler in München am Mittwoch zu einer Demonstration am Max-Joseph-Platz aufgerufen.
| AZ/lkr
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Fahrrad-Freunde demonstrieren vor der Staatsoper für eine Verkehrswende.
Bernd Wackerbauer 2 Fahrrad-Freunde demonstrieren vor der Staatsoper für eine Verkehrswende.

Ist München eine Radl-Stadt? Man bezeichnet sie oft so. München noch radlfreundlicher zu machen, ist jedenfalls das erklärte Ziel der neuen Rathaus-Mehrheit. Die Radler selbst sind oft unzufrieden mit der Situation in der Stadt – und mit der bundespolitischen Debatte.

Fahrrad-Freunde demonstrieren vor der Staatsoper für eine Verkehrswende.
Fahrrad-Freunde demonstrieren vor der Staatsoper für eine Verkehrswende. © Bernd Wackerbauer

Mitglieder des Fahrradverbands ADFC und des Bündnis Radentscheid haben am Mittwoch anlässlich des Weltfahrradtags zu einer Radl-Demo aufgerufen. Mit dem Finger an der Klingel demonstrierten sie für die Verkehrswende und gegen eine Subvention der Autoindustrie durch eine Neuauflage der Abwrackprämie.

Mit dem Finger an der Klingel protestierten sie gegen eine Autoprämie.
Mit dem Finger an der Klingel protestierten sie gegen eine Autoprämie. © Bernd Wackerbauer

"Wenn überhaupt Steuergeld verschenkt wird, dann bitte nicht für private Kfz, sondern für zukunftsfähige und umweltfreundliche Mobilität", sagt Bernadette Felsch, Landesvorsitzende des ADFC. Damit spielt sie auch auf Italien an. Dort gibt es seit Neuestem eine staatliche Förderung beim Kauf eines Radl.

Lesen Sie hier: München soll Nachbarschaftsstraßen bekommen

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