Münchner Polizei: Neuer Drogenmissbrauch-Verdacht

Bei einem Beamten der Verkehrsüberwachung wurde ein Päckchen mit Rauschgiftspuren gefunden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.
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Erneut steht ein Beamter der Münchner Polizei unter Drogenmissbrauchs-Verdacht.
Erneut steht ein Beamter der Münchner Polizei unter Drogenmissbrauchs-Verdacht. © imago/imagebroker

München - Erneut ermittelt die Staatsanwaltschaft bei der Münchner Polizei wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch. Ein Beamter der Verkehrsüberwachung, die in Ramersdorf sitzt, wurde am 25. November suspendiert. Bei ihm stellten Kollegen ein Tütchen sicher, in dem sich Amphetaminspuren fanden, bestätigt Anne Leiding, Sprecherin der Staatsanwaltschaft der AZ. Zuvor hatte die "SZ" berichtet.

Bei den Drogenspuren kann es sich um Kokain handeln, aber auch Speed ist denkbar. Laut Leiding ist noch unklar, ob der Beamte die Drogen selber gekauft hat oder ob er sichergestellte Asservate für sich abgezweigt hat. Das LKA ermittelt in dem Fall gegen den 30-Jährigen. Die Dienststelle der Verkehrsüberwachung führt regelmäßig Drogenkontrollen durch - die Polizisten dort haben also des öfteren mit Betäubungsmitteln zu tun, die sie im Dienst sicherstellen.

Soko Nightilfe: Münchner Polizisten sollen gedealt haben

Es ist nicht der erste Drogenmissbrauch bei der Münchner Polizei. Nachdem ein Drogendealer 2018 bei der Polizei ausgepackt  und zahlreiche Beamte schwer belastet hatte, laufen derzeit Ermittlungen gegen gut 20 Beamte. Die "Soko Nightlife" ließ erst im September 30 Wohnungen und mehrere Polizeidienststellen durchsuchen. Der aktuelle Fall habe damit aber nichts zu tun, so die Staatsanwaltschaft.

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