Münchner Hirschgarten: Hund steckt im Dachsbau

Ein Jack Russell Terrier ist am Sonntag beim Gassigehen in einen Dachsbau im Hirschgarten gekrochen und wollte diesen nicht mehr verlassen. 
Ralph Hub |
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Ein Feuerwehrmann hält Jack Russell Terrier Spencer im Arm.
Ein Feuerwehrmann hält Jack Russell Terrier Spencer im Arm. © Branddirektion

Jack Russell Terrier Spencer war am Sonntagmittag mit seiner Besitzerin im Münchner Hirschgarten unterwegs. Welcher Teufel Spencer dabei geritten hat, weiß nur er. Jedenfalls rannte der Jack Russell plötzlich los und verschwand in einem Loch im Boden, einem Dachsbau.

Egal wie oft seine Besitzerin ihren Hund lockte und rief, Spencer kam nicht mehr aus dem Bau heraus. Nachdem der fünfjährige Rüde Spencer über zwei Stunden in dem unterirdischen Bau verschwunden war, rief die besorgte Hundehalterin den Feuerwehrnotruf. Zwei Beamte mit einem Kleinalarmfahrzeug rückten im Hirschgarten an. Um sich einen besseren Blick ins Innere des Tunnelsystems zu verschaffen, setzten die Feuerwehrleute eine spezielle ferngesteuerte Kamera ein. Leider war Spencer auch damit nicht zu sehen, sagte ein Feuerwehrmann.

Die Feuerwehr München befreit einen Jack Russell Terrier aus einem Dachsbau im Hirschgarten.
Die Feuerwehr München befreit einen Jack Russell Terrier aus einem Dachsbau im Hirschgarten. © Branddirektion

Der Hund war lediglich zu hören. Doch bevor großes Gerät aufgefahren werden sollte, entschieden sich die Helfer für einen letzten Versuch, Spencer zurück an die Oberfläche zu locken. An der Stelle, an der der Terrier am deutlichsten zu hören war, kroch ein Feuerwehrmann, soweit es ging, mit dem Arm in das Erdreich und machte Lärm klar. Die Aktivitäten des Feuerwehrbeamten zeigten offensichtlich Wirkung: Postwendend und mit Unschuldsmiene verließ Spencer den Dachsbau. Augenscheinlich kam er bei seinem Ausflug mit dem Schrecken davon und konnte unverletzt seiner Halterin übergeben werden.

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4 Kommentare
Bitte beachten Sie, dass die Kommentarfunktion unserer Artikel nur 72 Stunden nach Veröffentlichung zur Verfügung steht.
  • Erdbeermund am 07.09.2026 17:48 Uhr / Bewertung:

    Freilaufende Hunde haben in der Stadt nichts verloren. Wer einen Hund halten will, muss ihn auch so unter Kontrolle haben, dass andere nicht belästigt, bedroht oder gefährdet werden. Leinenpflicht in Städten – konsequent durchgesetzt – wäre daher längst überfällig. Gleichzeitig muss Schluss sein mit Tierquälerei: Hunde sind keine Accessoires und gehören nicht stundenlang in kleine Wohnungen oder bei brütender Hitze ins Auto. Wer ein Tier hält, trägt Verantwortung – und wenn er der nicht gewachsen ist, sollte er keins halten.

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  • tutwaszursache am 07.09.2026 12:55 Uhr / Bewertung:

    Es gibt Dachse im Hirschgarten?

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  • Wickie712 am 07.09.2026 17:32 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von tutwaszursache

    so wie Füchse. Warum sollte es keine geben?

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