Münchner Hirschgarten: Hund steckt im Dachsbau
Jack Russell Terrier Spencer war am Sonntagmittag mit seiner Besitzerin im Münchner Hirschgarten unterwegs. Welcher Teufel Spencer dabei geritten hat, weiß nur er. Jedenfalls rannte der Jack Russell plötzlich los und verschwand in einem Loch im Boden, einem Dachsbau.
Egal wie oft seine Besitzerin ihren Hund lockte und rief, Spencer kam nicht mehr aus dem Bau heraus. Nachdem der fünfjährige Rüde Spencer über zwei Stunden in dem unterirdischen Bau verschwunden war, rief die besorgte Hundehalterin den Feuerwehrnotruf. Zwei Beamte mit einem Kleinalarmfahrzeug rückten im Hirschgarten an. Um sich einen besseren Blick ins Innere des Tunnelsystems zu verschaffen, setzten die Feuerwehrleute eine spezielle ferngesteuerte Kamera ein. Leider war Spencer auch damit nicht zu sehen, sagte ein Feuerwehrmann.

Der Hund war lediglich zu hören. Doch bevor großes Gerät aufgefahren werden sollte, entschieden sich die Helfer für einen letzten Versuch, Spencer zurück an die Oberfläche zu locken. An der Stelle, an der der Terrier am deutlichsten zu hören war, kroch ein Feuerwehrmann, soweit es ging, mit dem Arm in das Erdreich und machte Lärm klar. Die Aktivitäten des Feuerwehrbeamten zeigten offensichtlich Wirkung: Postwendend und mit Unschuldsmiene verließ Spencer den Dachsbau. Augenscheinlich kam er bei seinem Ausflug mit dem Schrecken davon und konnte unverletzt seiner Halterin übergeben werden.
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