Münchner Flughafenpolizist (57) an Corona gestorben

Ein Beamter der Landespolizei, der am Münchner Flughafen eingesetzt wurde, ist an Covid-19 gestorben, nachdem er sich zuvor möglicherweise im Dienst mit dem Virus infiziert hatte.
| Ralph Hub
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Der Polizist ist am Sonntag an den Folgen seiner Corona-Erkrankung gestorben. (Symbolbild)
Bundespolizei Flughafen München Der Polizist ist am Sonntag an den Folgen seiner Corona-Erkrankung gestorben. (Symbolbild)

München - Ein 57-jähriger Hauptkommissar der Landespolizei ist am Sonntagmorgen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben.

Er war mit typischen Symptomen der Erkrankung in einer Klinik behandelt worden. Wie Hans-Peter Kammerer, Leiter des Präsidialbüros im Polizeipräsidium Oberbayern in Ingolstadt, bestätigte, stellte sich beim 57-Jährigen erst nach dessen Tod heraus, dass er an Covid-19 erkrankt gewesen ist, also der Krankheit, die häufig durch das Coronavirus ausgelöst wird.

Der verstorbene Polizist hat sich möglicherweise während des Dienstes am Flughafen infiziert. Doch ob das so gewesen ist, sei laut Kammerer noch völlig unklar. Der 57-Jährige war laut Polizei seit einigen Jahren Teil eines kleinen Flughafen-Sonderteams. Als unmittelbare Reaktion wurde sein ganzes Team isoliert. Sechs Kollegen des Mannes mussten sich sofort in Quarantäne begeben.

Der Tote hinterlässt eine Witwe. Zuvor hatte "t-online.de" über den Vorfall berichtet.

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