So schee scho im Schanigarten

Es muss nicht immer Biergarten sein: Die Außengastronomie in der Stadt ist oft eine Alternative. Jeder Ort hat seinen ganz eigenen Charme. Ein Streifzug.
von  Carmen Merckenschlager
Kellnerin Emmylou bringt ein frisches Holzfass-Bier in den Schanigarten der Burg Pappenheim. Seit vier Jahren steht der vor dem Lokal in der Baaderstraße. Zuerst war er eine Notlösung in Zeiten der Pandemie - heute ist er eine urige Erweiterung des Wirtshausgefühls.
Kellnerin Emmylou bringt ein frisches Holzfass-Bier in den Schanigarten der Burg Pappenheim. Seit vier Jahren steht der vor dem Lokal in der Baaderstraße. Zuerst war er eine Notlösung in Zeiten der Pandemie - heute ist er eine urige Erweiterung des Wirtshausgefühls. © Julius Braun

Die Pandemie wünscht sich freilich keiner zurück. Doch was Gutes hatten die Einschränkungen: Wie ein Katalysator wirkte Corona auf die Außengastronomie. In München brach das Zeitalter der Schanigärten an.

Jedes Jahr zum 1. April öffnen nun rund 600 Lokale in der ganzen Stadt ihren zusätzlichen Außenbereich. Bis Ende Oktober dürfen die Aufbauten stehen bleiben. Manche sind aufwendig verziert, manche schlicht zusammengezimmert, ihren Reiz haben sie alle.

Die Münchner lieben ihre Schanigärten

Zwar hat das Konzept – das wohl ein Kaffeehausbesitzer im 18. Jahrhundert in Wien ersonnen hatte – nicht nur Freunde. Schließlich stehen die Aufbauten zumeist auf Parkplätzen. Immer wieder kommt es zu Ärger. Auch Lärm und Müll sorgen immer mal wieder für Zoff.

Aber: Bei einem Rundgang (siehe unsere Fotostrecke etwas weiter oben) stellt die AZ mal wieder fest: Sehr viele Münchner lieben die Schanigärten – in allen Formen.

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