Chaos auf wichtiger internationaler München-Bahnstrecke: Das steckt dahinter
Bei der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) ist die Verbindung Zürich – München eine der beliebtesten internationalen Strecken. Dreieinhalb Stunden ist man für die knapp 250 Kilometer unterwegs – jedenfalls in der Theorie, die Realität sieht leider anders aus.
Wegen Überlastung der Infrastruktur auf den deutschen Streckenabschnitten ist die Eurocity-Verbindung zwischen den beiden Metropolen in der Schweiz und Bayern alles andere als zuverlässig, Verspätungen sind an der Tagesordnung.
Technische Probleme und Lieferprobleme
Aktuell ist es noch schlimmer als sonst. Bei den Astoro-Triebzügen der SBB kommt es derzeit zu zahlreichen technischen Problemen. Als Folge fielen am Sonntag, Montag und Dienstag zahlreiche Verbindungen aus, zudem kommt es zu weiteren Einschränkungen. Wie "CH Media" berichtet, wird aktuell jede achte Verbindung zwischen Zürich und München gestrichen.
Wie SBB-Sprecherin Sabrina Schellenberg dem Schweizer Medienhaus mitteilte, kam es in den vergangenen Tagen bei den eingesetzten Zügen des Typs Astoro vermehrt zu Fahrzeugstörungen. Problematisch seien dabei auch die teilweise langen Wartefristen für dringend benötigtes Ersatzmaterial.
Zu Ausfällen komme es insbesondere auf den Teilstrecken zwischen Lindau und St. Margrethen oder St. Gallen sowie zwischen Bregenz, St. Margrethen und München.
Laut Schellenberg soll sich ab Donnerstag die Lage wieder verbessern. Voraussichtlich könnten dann wieder alle Verbindungen verkehren. Jedoch seien kurzfristige Anpassungen nicht auszuschließen, da die Verfügbarkeit der Astoro-Züge immer noch angespannt sei.
Geschwindigkeitsreduzierung auf 25 km langen Abschnitt
Zwar dürften diese Probleme bald gelöst sein, doch in knapp drei Wochen kommen auf die Fahrgäste zwischen Zürich und München bereits die nächsten Einschränkungen zu.
Wegen Mängeln im Streckennetz muss ab dem 7. Februar 2026 auf dem 25 Kilometer langen Abschnitt zwischen München und Buchlohe die Geschwindigkeit von 160 auf 70 km/h gedrosselt werden. Dadurch erhöht sich die Reisezeit um 10 bis 15 Minuten, dies sei jedoch bereits in den aktuellen Fahrplänen integriert.
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