München: Surfer protestieren an der Eisbachwelle

Aus Protest gegen die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt bauten die Surfer mehrere Sichtschutzzäune auf und sperrten den Bereich an dem Bach in der Innenstadt für Schaulustige ab.
| AZ/dpa
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Am Samstag protestieren Surfer an der berühmten Münchner Eisbachwelle und bauen einen Sichtschutz auf.

München - Die Münchner Eisbachwelle gehört zu den beliebtesten Fotomotiven in der Stadt - zahlreiche Touristen haben am Samstag aber keinen Blick auf die Surfer beim Wellenreiten erhaschen können. Aus Protest gegen die Politik und Verwaltung der Landeshauptstadt bauten die Surfer mehrere Sichtschutzzäune auf und sperrten den Bereich an dem Bach in der Innenstadt für Schaulustige ab.

Münchner Surfer protestieren gegen Stadtverwaltung

Hintergrund der Aktion sind Forderungen der "Interessengemeinschaft Surfen in München" an die Stadt, die Eisbachwelle vor einem zu großen Andrang von Anfängern zu entlasten und den Sport direkt zu fördern.

Unter anderem solle eine ganzjährig nutzbare Welle an der Isar ermöglicht werden. Der Vorstand der Gemeinschaft kritisierte, dass sich in den vergangenen zehn Jahren die Situation für die Flusssurfer "rapide" verschlechtert habe. Wellen in der Isar seien zerstört worden und der Wasserzulauf "zugunsten der Stromerzeugung radikal gekürzt" worden.

Lesen Sie hier: So könnte Münchens neue Surferwelle aussehen

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