München sucht dringend Wahlhelfer: Das gibt es für den Dienst an der Demokratie
In weniger als zwei Monaten, am 8. März 2026, finden in München die Kommunalwahlen statt. Über eine Million Bürger und Bürgerinnen sind an diesem Tag aufgerufen, ihre Stimmen für das Amt des Oberbürgermeisters oder der Oberbürgermeisterin, den Stadtrat mit seinen 80 Mitgliedern und die 25 Bezirksausschüsse abzugeben. Damit auch jede abgegebene Stimme gezählt wird, werden am 8. und 9. März rund 14.000 Wahlhelfende im Einsatz sein.
Noch hat die Stadt München aber nicht ausreichend Wahlhelfer zusammen. Aktuell benötigt das Wahlamt München noch rund 3500 Freiwillige, die in den Wahlräumen und Briefwahlzentren mithelfen.
Wahlhelfer erhalten eine Aufwandsentschädigung
Die Landeshauptstadt belohnt diesen Einsatz für die Demokratie mit einer Aufwandsentschädigung zwischen 130 und 180 Euro – je nach Aufgabe im Wahlvorstand. Für den Einsatz am Sonntag können Wahlhelfende entweder einen freien Tag (Beschäftigte im öffentlichen Dienst) oder zusätzlich 50 Euro (alle Wahlhelfenden) beantragen. Für die Einsatzzeit am Montag erstattet die Stadt Arbeitgebern die Personalkosten.
Alle Interessierten, die mindestens 18 Jahre alt sind und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaats besitzen, können sich als Wahlhelfer anmelden. Vorkenntnisse aus vorherigen Wahlen sind nicht notwendig, das Wahlamt hält im Vorfeld der Kommunalwahl Schulungen ab – sowohl in Präsenz, als auch online.
Bildung von Wunschteams möglich
Wer gemeinsam mit Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen bei der Kommunalwahl unterstützen möchte, kann noch bis Ende Januar ein Wunschteam aus bis zu acht Wahlhelfenden für die Auszählung der Briefwahl bilden. Insgesamt bestehen die Teams aus zehn Personen. Um als Wunschteam mitzuhelfen, meldet sich jedes Teammitglied einzeln im Wahlhelfer-Portal an und trägt im Feld "Wunschteam Briefwahl" jeweils den vereinbarten Teamnamen ein.
Infos und Anmeldung findet man online.
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