Streit unter Radlern im Perlacher Forst endet mit schwerem Sturz

Ein Überholmanöver auf der beliebten Radstrecke im Perlacher Forst eskaliert: Zwei Münchner geraten aneinander, die Lenker verhaken sich, ein 59-jähriger Mountainbiker ohne Helm stürzt schwer und kommt mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt zu dem riskanten Manöver.
Hüseyin Ince
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Im Perlacher Forst verunfallen immer häufiger Radler auf der beliebten, kilometerlangen Strecke. Nun zofften sich ein Rennradler und ein Mountainbiker, was mit einem schweren Sturz endete.
Im Perlacher Forst verunfallen immer häufiger Radler auf der beliebten, kilometerlangen Strecke. Nun zofften sich ein Rennradler und ein Mountainbiker, was mit einem schweren Sturz endete. © Imago/Mara Brandl

Samstagabend gegen 18 Uhr sind zwei Münchner Radler im Perlacher Forst aneinandergeraten. Sie waren beide auf der beliebten Rennradler-Strecke stadteinwärts unterwegs, die mehrere Kilometer schnurgerade München und die südlichen Vororte verbindet.

Laut Polizei zofften sich ein 53-Jähriger und ein 59-Jähriger zwischen Oberhaching und Geiselgasteig. Der Mountainbike-Fahrer hatte wohl den Rennradler (53) überholt und wurde dann bewusst langsamer, um den Rennradler möglicherweise zu ärgern.

Rennradler und Mountainbiker verhaken sich am Lenker

Nun überholte der Rennradler wütend den 59-Jährigen. Beim Überholen verhakten sich die Lenker ineinander. Die Straße ist an der Stelle eigentlich breit. Fuhr der Mann bewusst nah vorbei? Das ist noch Ermittlungssache.

Der 59-Jährige verlor nun das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Der 53-Jährige stürzte nicht und alarmierte den Notruf. Der gestürzte Münchner erlitt dabei schwere Verletzungen und wurde durch einen Rettungsdienst in ein Münchner Krankenhaus gebracht.

Offenbar trug der 59-Jährige keinen Helm. Er erlitt eine blutende Platzwunde am Kopf sowie Schürfwunden an der Schulter. Die Polizei ermittelt.

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26 Kommentare
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  • Der wahre tscharlie am 31.08.2026 16:36 Uhr / Bewertung:

    Was mich mal so nebenbei interessieren würde, was sagt eigentlich der ADFC zu diesen Rennradlern?
    Ich hab von dem noch nichts zu dem Thema gehört.
    Oder bereitet der gerade wieder seine Sternfahrt auf der Autobahn vor?

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  • tutwaszursache am 31.08.2026 17:50 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Der wahre tscharlie

    Ich höre auch sonst nichts vom ADAC, wenn wieder 'mal einer von den Autoposer-Tunern beim verbotenen Rennenfahren erwischt wird.

    Wüsste auch nicht, wieso diese Clubs sich dazu jedes Mal äußern sollten?

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  • kartoffelsalat am 31.08.2026 18:50 Uhr / Bewertung:
    Antwort auf Kommentar von Der wahre tscharlie

    Der ADFC setzt sich primär für das Fahrrad als Verkehrsmittel ein und plädiert für das Einhalten geltenden Rechts.

    Hätten Sie auch selbst rausfinden können.

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