München: Stadt räumt Obdachlosenlager unter der Reichenbachbrücke

Am Donnerstagmorgen hat die Stadt die Obdachlosenlager unter den Isarbrücken geräumt. Die Polizei war mit etlichen Einsatzkräften vor Ort.
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Weitere Bilder von der Räumung der Obdachlosenlager.
Daniel von Loeper 19 Weitere Bilder von der Räumung der Obdachlosenlager.
Einsatzkräfte der Polizei an der Wittelsbacher Brücke.
Daniel von Loeper 19 Einsatzkräfte der Polizei an der Wittelsbacher Brücke.
Mitarbeiter der Stadtreinigung werfen eine Matratze in den Container.
Daniel von Loeper 19 Mitarbeiter der Stadtreinigung werfen eine Matratze in den Container.
Die Räumung der Lager verlief friedlich.
min 19 Die Räumung der Lager verlief friedlich.
Weitere Bilder von der Räumung der Obdachlosenlager.
Daniel von Loeper 19 Weitere Bilder von der Räumung der Obdachlosenlager.
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Nach der Räumung der Obdachlosenlager unter den Isarbrücken folgte eine Welle der Empörung - die Obdachlosenhilfe möchte diese Kritik nicht auf sich sitzen lassen.
Privat 19 Nach der Räumung der Obdachlosenlager unter den Isarbrücken folgte eine Welle der Empörung - die Obdachlosenhilfe möchte diese Kritik nicht auf sich sitzen lassen.
Weitere Bilder von der Räumung der Obdachlosenlager.
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Polizeiwagen stehen während der Räumung an der Wittelsbacherbrücke.
Privat 19 Polizeiwagen stehen während der Räumung an der Wittelsbacherbrücke.

München - Am Donnerstagmorgen hat die Stadt ihre Ankündigung in die Tat umgesetzt und die Obdachlosenlager unter den Isarbrücken geräumt. Gegen 7 Uhr ging es an der Reichenbachbrücke los, danach waren die Lager an der Wittelsbacher- und Brudermühlbrücke an der Reihe.

Die Polizei war mit etwa zehn Einsatzwagen vor Ort und sperrte die jeweiligen Gebiete ab. Die Stadtreinigung übernahm dann die Räumung und warf das übriggelassene Hab und Gut der Obdachlosen weg – dafür standen große Container an den Brücken. Auch viele der Wohnungslosen waren bei der Räumung und nahmen ihre letzten Habseligkeiten mit.

30 Unterstützer an den Brücken

Um eine größere Konfrontation zu vermeiden, haben der AZ-Reporterin vor Ort zufolge ohnehin nur noch zwei der Obdachlosen in der Nacht auf Donnerstag unter der Wittelsbacherbrücke geschlafen. Den Einsatzkräften der Polizei standen etwa 30 Obdachlosen-Unterstützer gegenüber.

Zu Problemen vor Ort kam es der AZ-Reporterin zufolge jedoch nicht, die gesamte Räumung verlief friedlich. Die Stadt will weiterhin durchgreifen und kündigte an im Dezember weitere Termine anzusetzen, bei denen eventuell neu eingerichtete Lager erneut geräumt werden.

Hier lesen Sie die Reportage: Isarbrücken-Räumung: Ortsbesuch bei den Bewohnern

Reichenbachbrücke: Wohl keine Brandstiftung

Stadt empfiehlt Alternativen zum Leben unter der Brücke

Als Alternative zu der Übernachtung unter der Brücke empfiehlt die Stadt in einer Mitteilung, dass sich die Obdachlosen beim Amt für Wohnen und Migration in der Franziskanerstraße 8 für die Zuweisung von Schlafplätzen in der Bayernkaserne vorstellen.

In der Mitteilung heißt es weiter, die Obdachlosen könnten sich tagsüber beispielsweise in der Teestube "komm", im Haneberghaus St. Bonifaz, im Beratungscafe in der Sonnenstraße und in der Bahnhofsmission aufhalten. Familien aus dem Kälteschutzprogramm würden bei FamAra eine kindgerechte Betreuung und auch warmes Essen erhalten.

Lesen Sie auch: Obdachlose -

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