Reichsbürger legt sich mit Polizei wegen Maskenpflicht an

Ein Paar aus Olching weigert sich am Hauptbahnhof, die Maskenpflicht zu befolgen. Die Polizei schreitet ein und der Mann rastet aus.
| Ralph Hub
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Polizisten stehen vor dem Münchner Hauptbahnhof. (Symbolbild)
Polizisten stehen vor dem Münchner Hauptbahnhof. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

München - Ein 55-Jähriger aus Olching war zusammen mit seiner Freundin (52) aus der Nähe von Böblingen am Sonntag im Münchner Hauptbahnhof unterwegs. Das Paar verzichtete trotz der seit Monaten geltenden Regelungen in Zügen und Bahnhöfen demonstrativ darauf, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Beamten der Bundespolizei sprachen die beiden an und baten sie, Masken aufzusetzen. Doch das Paar weigerte sich. Die Frau präsentierte stattdessen ein Attest, das sie angeblich von der Maskenpflicht befreien würde. Die Streife wollte die Maskenverweigerer daraufhin zur Wache mitnehmen, um ihre Personalien festzustellen.

Renitenter Reichsbürger stellt auf stur

Der Mann und die Frau stellten sich stur. Als die Polizisten sie mitnahmen, stemmten sie sich mit vollem Körpereinsatz dagegen. Mehrere Polizisten brachten sie mit Zwang zur Wache. Der Olchinger schrie, dass die Beamten dazu kein Recht hätten. Er sei Reichsbürger und erkenne die Bundesrepublik und deren Institutionen nicht an. Der 55-Jährige wurde wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Lesen Sie auch: Münchner beschwert sich über Behandlung durch Polizei

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