München: Prostituierte bieten ihre Dienste im Sperrbezirk an

Die Fälle von aufgedeckter illegaler Prostitution im Münchner Sperrbezirk häufen sich. Die Corona-Pandemie hat das Gewerbe weiter fest im Griff.
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Bordells und ähnliche Etablissements sind derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Prostituierten wechseln deswegen in Wohnungen und Hotelzimmer. (Symbolbild)
imago/Becker&Bredel Bordells und ähnliche Etablissements sind derzeit wegen der Corona-Pandemie geschlossen. Die Prostituierten wechseln deswegen in Wohnungen und Hotelzimmer. (Symbolbild)

München - Die Corona-Regelungen sorgen dafür, dass Prostituierte derzeit nicht ihrem Beruf nachgehen können. Entsprechende Etablissements sind derzeit noch geschlossen. Das sorgt dafür, dass viele der Frauen zu illegalen Mitteln greifen und ihre Dienste in Wohnungen und Hotels im Münchner Sperrbezirk anbieten.

Im Rahmen von umfangreichen Ermittlungen wurde der Polizei bekannt, dass in vier Wohnungen in der Stadt (Großhadern, Maxvorstadt und Ludwigsvorstadt) illegale Prostitution betrieben wird. Alle betroffenen Wohnungen befinden sich im Sperrbezirk, wo Prostitution grundsätzlich verboten ist – auch in Nicht-Corona-Zeiten.

Die Polizei konnte in den Wohnungen insgesamt elf Frauen im Alter zwischen 22 und 46 Jahren antreffen. Bei fünf von ihnen konnte die verbotene Prostitution direkt nachgewiesen werden, sie erhielten eine Anzeige. Der Polizei zufolge nehmen die Fälle von illegaler Prostitution im Sperrbezirk seit der Corona-Krise zu.

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