München: Lückenschluss für Radler an der Werinherstraße

Rote Fahrstreifen an der Bahnunterführung sollen künftig für mehr Sicherheit sorgen.
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München - In eine Unterführung zu radeln, ist immer etwas unangenehm, weil sie schlecht einsehbar ist und man umgekehrt schlecht gesehen wird. Wenn es obendrein keinen richtigen Radweg gibt, ist es doppelt gefährlich.

So war es auch an der Bahnunterführung an der Werinherstraße. Die Stadt hat die Situation hier jetzt entschärft und beidseitig auf der Fahrbahn rote Radlstreifen errichtet. Abschnittsweise sind diese zusätzlich noch durch Betonleitplanken geschützt. Stadtauswärts ist der Streifen etwa 24 Meter lang, die Fahrbahn wurde dazu auf eine Fahrspur reduziert. An Ein- und Ausfahrt stehen die Betonleitwände. Stadteinwärts ist der bestehende Radstreifen jetzt auf über 40 Metern rot eingefärbt und auf über 18 Metern Länge mit der Leitplanke geschützt.

Neben der Verbesserung der Sicherheit im Bereich der Unterführung geht es der Stadt dabei auch um den Lückenschluss an dieser Stelle im Radwegenetz. Erst am vergangenen Wochenende haben 10.000 Radler bei einer Sternfahrt für eine bessere Infrastruktur im Wegenetz demonstriert.

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