München: Inselkammer eröffnet Hotel Marias Platzl am Mariahilfplatz

Direkt an der Auer Dult eröffnet ein zweites Platzl-Hotel, bei dem Heimatgefühl aufkommen soll. Eine Wirtschaft gibt's auch.  
| AZ
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen

Direkt an der Auer Dult eröffnet ein zweites Platzl-Hotel, bei dem Heimatgefühl aufkommen soll. Eine Wirtschaft gibt's auch.

München - Man kann schlechter wohnen, wenn man in München zu Besuch ist: Der Gast, der in einem der 34 Zimmer des gerade eröffneten "Marias Platzl" am Mariahilfplatz aufwacht, fällt beim Verlassen des Hotelfoyers quasi einmal um und landet auf der Auer Dult – freilich nur dann, wenn gerade Dult ist. Derjenige, der die Trödelsaison gerade verpasst, dem mag wohl auch nicht gram sein, denn Münchnerisches bekommt er auch direkt in seinem Hotel – so wünscht es sich zumindest Chef Peter Inselkammer.

Der hat, als er das ehemalige Hotel Altmünchen umgebaut hat, versucht, den Gästezimmern einen nostalgisch-altmünchnerischen Touch zu verleihen. So findet man im "Marias" Bakelit-Lichtschalter, die ein bisserl historisch ausschauen und die man drehen muss. Das Waschbecken ist eine Schale aus Emaille und wer einen Schreibtisch auf dem Zimmer hat, dem fällt beim Betrachten des Schreibtisch-Fußes auf, dass dieser gedrechselt ist. Bilderrahmen hat das Team um Inselkammer auf Flohmärkten aufgetrieben, so schaut’s in jedem Zimmer dann ein bisschen anders aus.

Dult is! Bilder vom Eröffnungstag der Jakobidult

Zweite Dependance des Platzl-Hotels setzt auf retro

Warum Inselkammer am Mariahilfplatz auf so viel retro setzt, hat einen Grund: Der Name des Hotels – das im Übrigen als Dependance zum Platzl-Hotel gesehen werden soll – ist quasi ein Den-Hut-Ziehen vor Inselkammers Großmutter. Die hieß Maria und war beim Einrichten der Räume immer im Hinterkopf: "Die Idee war, ein kleines, aber feines Hotel zu schaffen – so wie es unserer Großmutter gefallen hätte."

Sechs Monate ist am Hotel gewerkelt worden – gute Neuigkeiten für das Viertel: In ein paar Wochen wird auch die zum Hotel gehörige Wirtschaft (früher war hier die Kleine Schmausefalle) wieder eröffnen. Der "Ayinger in der Au" soll bayerische Küche anbieten und auch einen Wirtsgarten haben. Ob der heuer noch genutzt wird ist allerdings unwahrscheinlich: Die Eröffnung ist für Ende November geplant. Da dürfte es dann doch ein bisserl zugig sein. Auch wenn man sich typisch bayrisch in Loden wickelt.

Lesen Sie auch: Häuser, Bier und Gastronomie: Das Inselkammer-Imperium

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren