München - Düsseldorf: Ein Kurztrip mit der neuen Boing

Die AZ war beim Testflug mit der brandneuen Boeing 747-8 „Brandenburg“ nach Düsseldorf mit an Bord. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Rudolf Huber |
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Die AZ war beim Testflug mit der brandneuen Boeing 747-8 „Brandenburg“ nach Düsseldorf mit an Bord. Man gönnt sich ja sonst nichts.

MÜNCHEN/DÜSSELDORF Mit einem supersanften Start nach einem Salut-Wasserbogen von der Feuerwehr verabschiedete sich gestern Vormittag die neue „Königin der Lüfte“ von ihrem Kurzbesuch am Münchner Flughafen. Die AZ war beim Testflug mit der brandneuen Boeing 747-8 „Brandenburg“ nach Düsseldorf mit an Bord. Man gönnt sich ja sonst nichts: Sitz 4H im unteren der beiden völlig neu gestalteten Businessclass-Abteile erwies sich als Volltreffer.

Gute Aussichten nach draußen und kurze Erkundungswege in die ebenso nagelneue First Class, in der sich acht betuchte Reisende zum Beispiel für rund 8000 Euro auf dem Weg nach Washington verwöhnen lassen können. Eigenes Bett mit Daunendecke und Luxus-Menü inklusive. Aber ganz ehrlich: Die Business-Abteilung ist auch schon sehr angenehm. Die neuen Sitze lassen sich auf Knopfdruck in ein brettlebenes und knapp zwei Meter langes Bett verwandeln.

Die V-Anordnung der Sitze schafft deutlich mehr Schulterfreiheit und Privatsphäre als bisher für die maximal 92 Passagiere. Deutlich enger geht es natürlich in der Economy Class zu, aber dank der neuen Sitzmöbel und des individuellen Videoprogramms für jeden einzelnen der 262 Gäste ist es auch hier auszuhalten. 317,6 Millionen Dollar kostet jeder der 20 neuen Super-Jumbos, die die Lufthansa nach und nach bis 2015 bekommt.

Dafür gibt es das längste Langstreckenflugzeug der Welt mit 76,3 Metern vom Bug bis zum Heck, einer Spannweite von gut 68 Metern und einer Höhe von 19,4 Metern. Der Tankinhalt beträgt 242000 Liter. Und die Reisegeschwindigkeit liegt bei zügigen 1025 km/h. Der Münchner Lufthansa-Statthalter Thomas Klühr lobte vor allem die Energie-Effizienz des Riesenvogels – und die gegenüber dem Vorgänger-Jumbo um 30 Prozent reduzierten Geräusch-Emissionen. Einziger Wermutstropfen: Die „Strich acht“ wird bis auf Weiteres nicht in München stationiert. Sie steuert von Frankfurt aus außer Washington noch Neu Delhi, Bangalore, Chicago und Los Angeles an.

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