München: Drohnen-Spionage über Rüstungsfirma – Moldauer unter Verdacht
Ein Mann aus Moldau (37) wird der Spionage verdächtigt und ist in München festgenommen worden. Demnach soll er am 15. Juli 2026 gegen 18 Uhr im Bereich des Firmengeländes eines deutschen Rüstungsunternehmens eine Drohne fliegen lassen haben.
Es besteht der Verdacht, so die Generalstaatsanwaltschaft wörtlich, dass der 37-Jährige mit der Drohne sicherheitsrelevante Lichtbilder und Videoaufnahmen über Angelegenheiten der Landesverteidigung anfertigte, um sie an eine ausländische Stelle oder verbotene Vereinigung weiterzugeben.
Münchnern fällt der Drohnenflug sofort auf
Entscheidende Hinweise kamen offenbar von Zeugen. Der Beschuldigte ist daher offenbar noch am Abend des 15. Juli 2026 durch Polizeikräfte des Polizeipräsidiums München im Bereich des mutmaßlichen Tatortes festgesetzt worden.
Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft München habe der Ermittlungsrichter beim Amtsgericht München einen Haftbefehl erlassen, der vollzogen worden ist. Der Beschuldigte befindet sich derzeit in Untersuchungshaft in einer Bayerischen Justizvollzugsanstalt.
Weitere Hintergründe und Detailfragen, welche Organisationen oder Staaten dahinter stecken könnten, sind derzeit noch unbeantwortet und unklar. Polizei sowie die Staatsanwaltschaft ermitteln.

