München: Brandstifter spricht vom Teufel

Wohnung angezündet: Am Landgericht beginnt der Prozess gegen einen psychisch kranken Mann, der in der Forstenrieder Allee einen Brand gelegt haben so
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Wohnung angezündet: Am Landgericht beginnt der Prozess gegen einen psychisch kranken Mann, der in der Forstenrieder Allee einen Brand gelegt haben soll.

München - Sami H. (32) war der Polizistin in der allgemeinen Aufregung an dem Brandhaus in der Forstenrieder Allee sofort aufgefallen. "Er lehnte ganz entspannt gegen eine Hauswand", berichtet die Beamtin gestern im Zeugenstand über ihre Beobachtung am Morgen des 23. Mai 2018.

Der lässige Typ soll dann gesagt haben: "Das Feuer hat der Teufel gemacht, ich habe ihm geholfen." Der Brand war im zweiten Obergeschoss des achtstöckigen Mehrfamilienhauses ausgebrochen. Sami H. soll dort Benzin verschüttet und angezündet haben.

Wohnung erstmal unbewohnbar

Dadurch platzte unter anderem der Putz im Wohnzimmer weg, Holzrahmen gingen in Flammen auf, auch der Gang im zweiten Stock wurde durch den Ruß beschädigt. Die Wohnung war längere Zeit unbewohnbar. Der Schaden wird auf 50.000 Euro geschätzt.

Zudem wurden zwei Hausbewohner, die durch den Rauch ins Freie flohen, leicht verletzt und ambulant behandelt. Der "Teufelshelfer" leidet an einer paranoiden Schizophrenie und soll in der Psychiatrie untergebracht werden.

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