München: 22-Jähriger gesteht räuberischen Erpressungsversuch

Weil er Geld brauchte: 22-Jähriger gibt die Erpressungsversuche bei der Verhandlung am Landgericht zu.
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Die Anklage lautete: versuchte, besonders schwere räuberische Erpressung.
Bernd Wackerbauer Die Anklage lautete: versuchte, besonders schwere räuberische Erpressung.

München - Mit der Wahrheit nimmt es Joao G. (Name geändert) nicht immer so genau. Bei der Polizei soll der 22-jährige Brasilianer gesagt haben, er sei Terrorist. Das gibt der junge Mann gestern bei der Verhandlung am Landgericht auch zu. Sein Motiv: Man habe ihm gesagt, dass Terroristen in ihre Heimatländer abgeschoben werden.

Erbressungsversuche scheitern

Angeklagt ist er aber wegen einer anderen Sache. Am 18. Januar 2018 hatte er in einem Supermarkt in Emmering ein Küchenmesser gestohlen. Als er danach einem Pärchen begegnete, fragte er dieses nach Geld, zückte dann das Messer, machte damit langsame Stichbewegungen. Dem Paar gelang die Flucht.

Auch beim anschließenden Versuch, die Supermarkt-Mitarbeiter mit dem Messer um Geld anzugehen, scheiterte. G. gibt alles zu. Es sei eine Spontan-Tat aus Geldmangel gewesen, erklärt Anwalt Johannes Buchberger. Der Prozess dauert an.

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