Müller-Brot-Mitarbeiter: Jetzt geht's an die Gehälter

Weder das Januar- noch das Februar-Gehalt sei bisher bezahlt worden: Den Mitarbeitern der insolventen Großbäckerei Müller-Brot könnten ausstehende Gehälter verloren gehen
| dapd
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„KEINE Produkte“ von Müller-Brot: So versucht ein Ladenbetreiber, Kunden zurückzugewinnen.
Christoph Maier „KEINE Produkte“ von Müller-Brot: So versucht ein Ladenbetreiber, Kunden zurückzugewinnen.

München - Den Mitarbeitern der insolventen Großbäckerei Müller-Brot könnten ausstehende Gehälter verloren gehen. Noch sei weder das Januar- noch das Februar-Gehalt bezahlt worden, sagte Mustafa Öz von der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten am Donnerstag. Zuletzt sei es häufiger zu solchen Verspätungen gekommen. Den Mitarbeitern drohten nun herbe finanzielle Verluste, da das Insolvenzgeld erst ab der Anmeldung der Insolvenz bezahlt werde.

Öz kritisierte in diesem Zusammenhang auch die Informationspolitik von Müller-Brot. „Es ist menschenverachtend, dass man am Samstag noch versichert, die Löhne seien gesichert und jetzt Insolvenzantrag stellt“, sagte er. Auch von der Pleite hätten die Mitarbeiter nicht vom Arbeitgeber, sondern von der Gewerkschaft oder aus der Presse erfahren.

 

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