Mit Promille, aber ohne Führerschein – BMW-Fahrer flieht vor Polizei

Mehrere Streifen setzen in Laim einem auffälligen BMW-Fahrer nach, es kommt sogar zur Kollision mit einem Polizeiauto. Bei der Kontrolle wird schnell klar, warum der Fahrer abhauen wollte...  
Myriam Siegert
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Mit Martinshorn, Blaulicht und Anhaltezeichen versuchten die Beamten den Fahrer zu stoppen - doch der gibt stattdessen Gas.
Mit Martinshorn, Blaulicht und Anhaltezeichen versuchten die Beamten den Fahrer zu stoppen - doch der gibt stattdessen Gas. © IMAGO/Frank Hoermann / SVEN SIMON

Weil er auf der Landsberger Straße auf Höhe der Von-der-Pfordten-Straße über eine rote Ampel gefahren war, wollte eine Polizeistreife am Samstag gegen 12.30 Uhr einen BMW-Fahrer kontrollieren. Dazu setzten die Polizeibeamten Blaulicht, Martinshorn sowie das Anhaltesignal ein, wie die Polizei am Sonntag berichtet.

Der Fahrer – ein 38 Jahre alter US-Amerikaner mit Wohnsitz in München – ignorierte die Anhaltezeichen. Stattdessen wendete er plötzlich und gab Gas. Neben ihm saß ein 43-jähriger Münchner.

Der Amerikaner fuhr in Richtung Willibaldstraße – mehrere Polizeistreifen folgten ihm. Den Beamten gelang es kurz darauf, den BMW anzuhalten, allerdings stießen dabei der BMW und ein Streifenwagen zusammen.

Polizei bittet um Unterstützung

Bei der anschließenden Überprüfung zeigte sich, dass der 38-Jährige mit etwa 0,3 Promille alkoholisiert war, zudem bestand der starke Verdacht auf Drogeneinfluss. Eine Blutentnahme wurde daher durchgeführt, die Ergebnisse standen am Sonntag noch aus. Der BMW wurde abgeschleppt.

Zu alledem stellte sich heraus, dass der 38-Jährige keine gültige Fahrerlaubnis hat. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und sonstiger berauschender Mittel, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Nötigung im Straßenverkehr ermittelt. Er ist bereits wegen diverser Delikte polizeibekannt.
Die weiteren Ermittlungen hat die Münchner Verkehrspolizei übernommen.

Zeugenhinweise, etwa von Personen, die durch die Fahrt des 38-Jährigen gefährdet wurden, bitte an 089/62163322.

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