Mit Messer gedroht? Stalker (22) beschuldigt

Der psychisch kranke Mann soll mehrmals vor dem Haus seines Opfers aufgetaucht sein.
| John Schneider
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Das Gerichtsgebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München, das Oberlandesgericht und die Staatsanwaltschaft in der Nymphenburger Straße. (Archivbild)
Das Gerichtsgebäude für das Amtsgericht, das Landgericht I und II in München, das Oberlandesgericht und die Staatsanwaltschaft in der Nymphenburger Straße. (Archivbild) © Sven Hoppe/dpa

München - An einem Messer scheiden sich die Geister. Paul K. (22, Name geändert) gibt am Dienstag zum Auftakt des Prozesses gegen ihn zu, dass er vier Mal bei seiner Bekannten vor der Haustür aufgetaucht sei, sie also quasi gestalkt zu haben. 

Beschuldigter und Opfer kannten sich seit Anfang 2019

Doch den Vorwurf, dass er beim letzten Zusammentreffen mit einem Messer bewaffnet gewesen sei und damit gedroht habe, streitet der psychisch kranke Mann ab.

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Beschuldigter und Opfer hatten sich Anfang 2019 durch ihr Engagement bei einer Tierschutzorganisation kennengelernt. Paul K. hat dann laut Antragsschrift immer wieder versucht, mit Textnachrichten und Briefen mit der Frau in Kontakt zu treten. Dabei sei er auch mehrere Male persönlich vor ihrem Haus aufgetaucht.

Angeklagter leidet an Schizophrenie

Am Abend des 20. September des vergangenen Jahres eskalierte die Situation. Wieder war Paul K. am Haus seiner Bekannten erschienen. Zunächst unbemerkt vom Opfer und dessen Lebensgefährten.

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Als die Frau gegen 23.30 Uhr die Hunde ausführen wollte, bemerkte das Paar, dass sich Paul K. Zutritt zum Haus verschafft hatte und auf einer Treppenstufe lag.

Der Freund des Opfers verwies Paul K. mehrmals des Hauses, doch der antwortete mit einer Beleidigung. Dann hat er laut Antragsschrift ein Fleischmesser gezückt und ist auf die beiden zugestürmt. Das Paar rettete sich rechtzeitig in die Wohnung. Paul K. leidet an Schizophrenie. Die Staatsanwaltschaft hat die Unterbringung in der Psychiatrie beantragt.

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