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Messerangriff in Münchner Bahnhofsviertel: Polizei fasst Tatverdächtigen

Der 29-Jährige wird bei der Attacke am Hals verletzt. Der mutmaßliche Täter (32) stammt ursprünglich aus Gambia und wohnt im niederbayerischen Regen. Über das Motiv und die Hintergründe machen die Ermittler keine Angaben.
Hüseyin Ince,
Ralph Hub
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© © Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Schneller Fahndungserfolg der Münchner Mordkommission. Nur knapp zwei Wochen nach einer Messerattacke auf einen 29 Jahre alten im Landkreis Dachau lebenden Senegalesen, ist der Fall so gut wie aufgeklärt. Die Polizei in Regen (Niederbayern) nahm einen 32 Jahre alten Mann aus Gambia am Donnerstag fest, wie ein Sprecher jetzt mitteilte.

Dem Verdächtigen wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen. Ein Ermittlungsrichter entschied, dass der 32-Jährige in U-Haft kommt. Über das Motiv und die Hintergründe der Tat machen die Ermittler derzeit keine Angaben. Auch wie man dem Tatverdächtigen auf die Spur kam, wird geheim gehalten. Das Opfer erlitt bei dem Angriff eine Schnittwunde am Hals.

So verlief der Abend der Tat

Kurz nach ein Uhr attackierte am 10. Mai 2026  ein damals noch unbekannter Täter einen 29-Jährigen auf der Goethestraße im Münchner Bahnhofsviertel. Womit der Unbekannte angriff, ist bislang unklar. Doch es müsste sich um einen messerartigen Gegenstand gehandelt haben. Am Ende hatte der 29-Jährige Schnittverletzungen am Hals. Er blutete. 

Angreifer flieht nach seiner Attacke

Ein Bekannter des 29-Jährigen, ein 26-Jähriger, konnte den Angriff beobachten und ging dazwischen. Er half dem Verletzten auf. Der Angreifer verschwand im Schutz der Dunkelheit. Die beiden bestellten gemeinsam ein Taxi und fuhren in die Wohnung eines Bekannten. Dem Taxifahrer kam die Situation so seltsam vor, dass er die Polizei alarmierte. 

Der 29-Jährige musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Weshalb der Mann nicht selbstständig in eine Klinik gegangen ist, bleibt unklar. Womöglich deswegen, weil er laut den Beamten bereits mehrfach polizeibekannt war, unter anderem wegen Betäubungsmitteldelikten und Sorge vor den Fragen der Beamten hatte. 

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