Menschenkette als Zeichen gegen Ausgrenzung

Mit einer Menschenkette wollen NGOs, Kirchen und Gewerkschaften gegen Rassismus demonstrieren
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Am Sonntag soll mit einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz gesetzt werden. Die Route startet am Stachus und geht dann einmal quer durch die Innenstadt.
AZ Am Sonntag soll mit einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz gesetzt werden. Die Route startet am Stachus und geht dann einmal quer durch die Innenstadt.

Am Sonntag sollen sich Münchner die Hände reichen, egal, woher sie kommen, welche Religion, Hautfarbe oder sexuelle Orientierung sie haben. Mit einer Menschenkette will das Bündnis „München ist bunt“ gegen Rassismus und für Weltoffenheit demonstrieren. Die Münchner Menschenkette in der Altstadt ist Teil einer bundesweiten Aktion.

Nichtregierungsorganisationen wie Pro Asyl, Amnesty International oder Oxfam unterstützen den Aufruf, dazu kommen der DGB, der Zentralrat der Muslime, die Kirchen und die Union progressiver Juden.

Die Auftaktkundgebung, bei der unter anderem Claudia Roth (Grüne), Matthias Jena (DGB) und Rubert Graf zu Stolberg (Erzbistum München) sprechen werden, beginnt um 12 Uhr am Stachus. Zudem gibt es Musik von den Young Chinese Dogs, dem Syrischen Friedenschor und Zoo Escape.

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Gegen 14 Uhr bewegt sich der Zug zu Samba-Musik von Münchner Ruhestörung über Lenbachplatz und Parcellistraße in Richtung Bayerischer Hof. Von dort aus wird die Menschenkette aufgespannt. Sie soll die St.-Michaels-Kirche, das Münchner Forum für Islam, die Matthäus-Kirche, die Synagoge und die Theatinerkirche miteinander verbinden.

Bei starkem Regen findet die Veranstaltung in St. Matthäus statt.

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